Die Erziehung der Knaben im klassischen Sparta
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.08.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
981 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638532372
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,5, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Altertumswissenschaften), Veranstaltung: Gesellschaften im antiken Griechenland, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll sich mit dem Stadtstaat Sparta und im speziellen mit dessen Erziehungssystem auseinander gesetzt werden.
In den nachfolgenden Ausführungen soll sich auf die Erziehung der männlichen Spartaner beschränkt werden, wenngleich ab und zu ein Blick auf die Ausbildung der Mädchen für das Verständnis nötig und gewinnbringend sein kann.
Sparta galt im archaischen Griechenland als kultureller und weltoffener Staat der im krassen Widerspruch zum Staat der Lakedaimonier der klassischen Epoche steht. Deshalb soll zunächst untersucht werden, welche inneren und äusseren Ereignisse diesen Wandel bedingten. Die These die es diesbezüglich zu hinterfragen gilt ist, dass Sparta nach seinen kriegerischen Erfolgen über Messenien und Arkadien zu einer entscheidenden militärischen und politischen Grösse wurde. Die Bewahrung dieses Status zwang Sparta mehr und mehr auf einen Sonderweg, der die spartanische Kultur und Erziehung wesentlich beeinflussen sollte.
Deshalb soll im weiteren Verlauf der Arbeit der Frage nachgegangen werden, welche Erziehungsideale dem spartanischen Erziehungssystem zu Grunde lagen, wie es sich organisierte und welche besonderen Charakteristika es prägten. Da bekanntlich die "spartanische Strenge", die zur Unterordnung erziehen, soll prägend war, kann angenommen werden, dass ein solches Erziehungssystem mit einem demokratischen Staatswesen, in denen Werte wie Pluralismus und Freiheit des Individuums kennzeichnend sind, unvereinbar ist. Dies schliesst allerdings nicht aus, dass das spartanische Staatssystem auch über demokratische Elemente verfügte.
In den nachfolgenden Ausführungen soll sich auf die Erziehung der männlichen Spartaner beschränkt werden, wenngleich ab und zu ein Blick auf die Ausbildung der Mädchen für das Verständnis nötig und gewinnbringend sein kann.
Sparta galt im archaischen Griechenland als kultureller und weltoffener Staat der im krassen Widerspruch zum Staat der Lakedaimonier der klassischen Epoche steht. Deshalb soll zunächst untersucht werden, welche inneren und äusseren Ereignisse diesen Wandel bedingten. Die These die es diesbezüglich zu hinterfragen gilt ist, dass Sparta nach seinen kriegerischen Erfolgen über Messenien und Arkadien zu einer entscheidenden militärischen und politischen Grösse wurde. Die Bewahrung dieses Status zwang Sparta mehr und mehr auf einen Sonderweg, der die spartanische Kultur und Erziehung wesentlich beeinflussen sollte.
Deshalb soll im weiteren Verlauf der Arbeit der Frage nachgegangen werden, welche Erziehungsideale dem spartanischen Erziehungssystem zu Grunde lagen, wie es sich organisierte und welche besonderen Charakteristika es prägten. Da bekanntlich die "spartanische Strenge", die zur Unterordnung erziehen, soll prägend war, kann angenommen werden, dass ein solches Erziehungssystem mit einem demokratischen Staatswesen, in denen Werte wie Pluralismus und Freiheit des Individuums kennzeichnend sind, unvereinbar ist. Dies schliesst allerdings nicht aus, dass das spartanische Staatssystem auch über demokratische Elemente verfügte.
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