Bernhard von Clairvaux und das Papsttum - Das Verhältnis zu Papst Innozenz II. und Eugen III. im Vergleich
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.01.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
458 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638589178
Mit dem Kirchenschisma von 1130 und der Parteiergreifung für Innozenz den II. bekam er den Zutritt zur Bühne. Als Begleiter und Legat des Papstes führte ihn sein Weg an die Königshöfe Europas und liess ihn mit den wichtigsten Vertretern der Kirche in Kontakt kommen. Seine Predigten, Briefe und Reden machten ihn zum wichtigsten Diplomaten Innozenz', steigerten seine Popularität und Autorität dermassen, dass er schon zu Lebzeiten an vielen Orten als lebender Heiliger verehrt wurde.
Darum gebeten oder nicht, Bernhard nahm Einfluss auf kirchliche und politische Auseinandersetzungen, klösterliche Streitigkeiten und die Besetzung von Bischofsstühlen, auch wenn diese Angelegenheiten ausserhalb seiner Zuständigkeit lagen.
Mit der Wahl Bernardo Pignatellis, zum Papst Eugen III. 1148, stand erstmals ein Zisterzienser und ehemaliger Schüler Bernhards an der Spitze der Kirche. Bernhard scheint dadurch an der Spitze seiner Einflussmöglichkeiten angekommen. Doch das Scheitern des II. Kreuzzuges, für den Bernhard auf Befehl Eugens, neben Franz von Assisi, der wichtigste Werber war, dämpfte seine Popularität und stellte eine Wende im leben des Abtes da. Ziel dieser Arbeit ist es, seinen Werdegang zu einem der wichtigsten Kirchenpolitiker anhand des Verhältnis Bernhards zu den beiden Päpsten darzulegen und dadurch zu erklären warum man kirchengeschichtlich über das 12. Jahrhundert vom Bernhardschen Jahrhundert sprechen kann.
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