Operationelle Risiken in Kreditinstituten Identifikation und Quantifizierung mit dem Operational Value at Risk
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.11.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
119 (Printausgabe)
Dateigröße
1447 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640212828
Zunehmend rückt mit operationellen Risiken eine dritte wesentliche Risikoart in den Fokus der Bankhäuser. Zu dieser Entwicklung haben einige spektakuläre Verlustereignisse mit einem teilweise beachtlichen Ausmass beigetragen. Es wurde eindrucksvoll bewiesen, dass operationelle Risiken auf keinen Fall zu unterschätzen sind und mitunter existenzgefährdenden Charakter annehmen können. Einige ausgewählte Fälle operationeller Verluste seien nachfolgend kurz genannt:
1993 wurde die Metallgesellschaft insolvent, nachdem ihr Tochterunternehmen MG Refining & Marketing (MGRM) durch Öl-Termingeschäfte einen Verlust von 1,5 Mrd. USD erlitt.
Die Insolvenz Jürgen Schneiders, der sich mit gefälschten Unterlagen Kredite bei diversen Bankhäusern erschlich, hinterliess 1994 einen Schaden von 2,7 Mrd. EUR bei über 50 Banken. Durch unautorisierte Geschäfte verantwortete der Händler Nick Leeson 1995 einen Verlust von über 1,4 Mrd. USD und damit die Insolvenz der Barings Bank. Von der Flutkatastrophe 2002 in Deutschland waren allein 160 Genossenschaftsbanken mit einem Kreditvolumen von über 2 Mrd. EUR betroffen.
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