Demographischer Wandel am Beispiel geringer Fertilitäten - Handlungsmöglichkeiten deutscher Familienpolitik
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.04.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
120 (Printausgabe)
Dateigröße
2973 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638623346
Es werden folgende Forschungsfragen untersucht:
1.Warum sind die deutschen Geburtenraten so niedrig?
2. Wie ist es möglich, diese wieder zu erhöhen?
Auch mit umfassenden Reformen innerhalb der Familienpolitik kann eine Erhöhung der Geburten nur mit gesellschaftlicher Akzeptanz der Massnahmen erreicht werden. Das heisst, dass es trotz umfassender, staatlicher Massnahmen möglich ist, keine nennenswerten Effekte auf die Geburtenraten zu erhalten. Dies ist dann der Fall, wenn die den Massnahmen zugrunde liegenden Werte und Normen in der Bevölkerung nicht oder erst nach langer Gewöhnungsphase angenommen werden. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Die Vätermonate bei der Elternzeit sollen dafür sorgen, dass mehr Väter die Erziehungsverantwortung übernehmen als es bis zum jetzigen Zeitpunkt der Fall ist. Ob mit Einführung des Elterngeldes die Väter in verstärktem Masse dazu gebracht werden das Angebot der Elternzeit anzunehmen, wird auch davon abhängig sein wie ein Hausmann gesellschaftlich akzeptiert wird. Werden Elternzeit nehmende Männer als "Pantoffelhelden" abgestempelt oder dafür bewundert, dass sie den Beruf unterbrechen, um sich ihrem Nachwuchs zu widmen? Zum Zeitpunkt der Arbeit kann darüber noch keine Aussage gemacht werden, weil gesellschaftliche Normen und Veränderungen einen langen Prozess durchmachen, um sich in der Gesellschaft zu verfestigen. Es wird aber die Frage beantwortet, wie bestehende gesellschaftliche Normen und Werte auch die Fertilitäten eines Landes beeinflussen können. Dies wird besonders an einem internationalen Vergleich zwischen Frankreich, Schweden, Italien und Deutschland deutlich.
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