Elitenförderung und Elitenrekrutierung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.11.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
131 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638566797
Zumindest aus staatlicher Perspektive ist die Elitenförderung und -rekrutierung für moderne Industriestaaten aber durchaus interessant und bedeutsam. Besonders hochkomplexe und arbeitsteilige Gesellschaften haben einen gewissen Bedarf an überdurchschnittlich qualifizierten und leistungsfähigen Menschen, die in bestimmten Positionen verantwortungsvoll zentrale Entscheidungen treffen (Urban 2004: 34; Görlitz/Sigrist 2004: 238). Die Frage, die sich daraus ergibt, ist, welche institutionellen Möglichkeiten sich für den Staat bieten, damit diese Positionen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft leistungsgerecht besetzt werden können.
In der vorliegenden Arbeit wird dieser Frage nachgegangen. Dafür ist es zunächst notwendig, den Begriff Elite,der ideengeschichtlich stark belastet ist (Krais 2001: 11), in seiner Bedeutung für diese Arbeit abzugrenzen und einzuschränken (Kapitel 2). Ausgehend vom Begriff der Leistungseliten und einer näheren Bestimmung des Begriffs Leistung wird anschliessend die Elitenförderung und -rekrutierung an den Fallbeispielen Frankreich, USA, und Deutsch-land dargestellt (Kapitel 3). Dabei wird herausgearbeitet ob und wie Eliten institutionell gefördert werden und inwieweit die individuelle Leistung als Auswahlkriterium für die jeweiligen Spitzenpositionen dient.
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