Medizinische Versorgungszentren Ein Überblick
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.08.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
577 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640399215
ermächtigte Ärzte sowie Ärzte von ermächtigten Einrichtungen teilnehmen (z.B.
Polikliniken, Psychiatrische Institutsambulanzen). Durch das Gesundheitsmodernisierungsgesetz
(GMG) wurde eine weitere Möglichkeit im Rahmen der Medizinischen
Versorgungszentren (MVZ) geschaffen. Nach
95 Abs. 1 Satz 2 SGB V sind MVZ
fachübergreifende, ärztlich geleitete Einrichtungen, in denen Ärzte als Vertragsärzte
oder als Angestellte tätig sind. Die Vorschriften des SGB V finden auf MVZ analog zu
Vertragsärzten Anwendung (
72 Abs. 1 SGB V), sofern das Gesetz nichts anderes
bestimmt (Schmola, 2008, S. 67).
Im Gegensatz zu bisherigen Kooperationsformen (z.B. Gemeinschaftspraxis) zeichnen
sich MVZ insbesondere durch eine flexibler gestaltbare Zusammenarbeit zwischen
Ärzten untereinander, von ärztlichen und nichtärztlichen Heilberufen sowie
durch einen grösseren gesellschaftsrechtlichen Gestaltungsrahmen aus. Zudem kann
die ambulante ärztliche Versorgung nicht mehr ausschliesslich durch freiberuflich tätige
Vertragsärzte erfolgen, sondern auch durch die von MVZ angestellten Ärzte. Im
MVZ selbst dürfen nur ambulante Leistungen erbracht werden. Durch die MVZ besteht
für die im
95 SGB V genannten Leistungserbringer (z.B. Krankenhäuser) die
Möglichkeit in den ambulanten Leistungsmarkt vorzudringen (Schmola, 2008, S. 67).
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