Shoppingcenter - Restrukturierung leistungsgestörter Gewerbeimmobilien
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.03.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
500 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640279944
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,3, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule, Veranstaltung: Immobilienmanagement, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits heute ist die mit Euphemismen wie "Revitalisierung" belegte Krise in den Shopping-Centern in Mittel- und Kleinstädten aber auch in den Randlagen der Metropolen angekommen. Belege dafür sind nur schwer zu erhalten, weil sich die betroffenen Unternehmen pauschal mit vermeintlichen Erfolgsstorys öffentlich äussern, konkrete Zahlen über unerfüllt gebliebene Mietertragsprognosen, Mietausfälle, erforderliche Abschreibungen etc. dieser leistungsgestörten Gewerbeimmobilien aber nicht allgemein zugänglich sind.
Hinsichtlich der Umsätze wirken sich insbesondere die konjunkturelle Dämpfung der Warennachfrage sowie die strukturellen Umschichtungen im privaten Verbrauch, d.h. der Rückgang des Anteils der Warennachfrage am privaten Verbrauch, negativ aus. Indikator dafür ist u.a. die steigende Sparquote der privaten Haushalte, die 2007 mit 10,8% des verfügbaren Einkommens auf ihrem höchsten Stand seit 1995 notiert und auch in 2008 voraussichtlich weiter ansteigen wird.
Problematisch für den klassischen Einzelhandel ist darüber hinaus das wachsende Segment des Online-Shoppings. Das physische Einkaufserlebnis von Shopping-Centern kann hierdurch zwar nicht ersetzt werden, Online-Shopping weist jedoch Vorteile im Hinblick auf die Einkaufsbequemlichkeit auf. Der Verbraucher erhält ausserdem eine bessere Marktübersicht, der Preiswettbewerb wird intensiviert.
Auswirkungen sind indes nicht nur auf der Nachfrager- sondern auch auf der Anbie-terseite, d.h. sowohl bei den Investoren als auch bei den filialisierten und internatio-nal verstrickten Mietpartnern zu befürchten.
Dieses Ungleichgewicht zwischen der Entwicklung der Flächen einerseits und der Entwicklung der Nachfrage andererseits führt zu einem Ausleseprozess, in dessen Folge zahlreiche Flächen nicht mehr marktfähig sind.
Spätestens hier ist ein umfassender Restrukturierungsprozess mit ganzheitlichem Ansatz anzustossen.
Hinsichtlich der Umsätze wirken sich insbesondere die konjunkturelle Dämpfung der Warennachfrage sowie die strukturellen Umschichtungen im privaten Verbrauch, d.h. der Rückgang des Anteils der Warennachfrage am privaten Verbrauch, negativ aus. Indikator dafür ist u.a. die steigende Sparquote der privaten Haushalte, die 2007 mit 10,8% des verfügbaren Einkommens auf ihrem höchsten Stand seit 1995 notiert und auch in 2008 voraussichtlich weiter ansteigen wird.
Problematisch für den klassischen Einzelhandel ist darüber hinaus das wachsende Segment des Online-Shoppings. Das physische Einkaufserlebnis von Shopping-Centern kann hierdurch zwar nicht ersetzt werden, Online-Shopping weist jedoch Vorteile im Hinblick auf die Einkaufsbequemlichkeit auf. Der Verbraucher erhält ausserdem eine bessere Marktübersicht, der Preiswettbewerb wird intensiviert.
Auswirkungen sind indes nicht nur auf der Nachfrager- sondern auch auf der Anbie-terseite, d.h. sowohl bei den Investoren als auch bei den filialisierten und internatio-nal verstrickten Mietpartnern zu befürchten.
Dieses Ungleichgewicht zwischen der Entwicklung der Flächen einerseits und der Entwicklung der Nachfrage andererseits führt zu einem Ausleseprozess, in dessen Folge zahlreiche Flächen nicht mehr marktfähig sind.
Spätestens hier ist ein umfassender Restrukturierungsprozess mit ganzheitlichem Ansatz anzustossen.
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