Arbeit in der Moderne - Über den Wandel und die Bedeutung der Erwerbsarbeit in unserer Gesellschaft
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.08.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
38 (Printausgabe)
Dateigröße
626 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640680412
Die aufgeführten Beispiele zeigen auf, dass Arbeit in unserer Gesellschaft zumeist mit Erwerbsarbeit gleichgesetzt wird und eine positive Bewertung erfährt. Es genügt allerdings ein Blick in die griechische und römische Antike um festzustellen, dass dies in der Vergangenheit nicht immer so war. Arbeit galt in dieser Zeit als minderwertig und wurde lediglich von den unteren Schichten ausgeführt. Demnach waren Handwerker, Kaufleute oder Bauern, durch die Übernahme von "banausischen" Tätigkeiten, nicht nur unfähig für den Kriegsdienst, sondern vielmehr auch unfähig für anspruchsvolle geistliche Tätigkeiten, soziale Beziehungen und die Mitgestaltung zur idealen Polis (vgl. Nippel, 2000, S. 55). Dies liegt darin begründet, dass Personen, die auf Erwerbsarbeit angewiesen waren, nicht genügend Musse für die Erkenntnis von Wahrheit, Schönheit oder dem Guten hatten. Gerade bei Aristoteles findet sich eine äusserst negative Bewertung von Arbeit oder auch arbeitender Menschen wieder, da er, wie alle Bürger Griechenlands in dieser Zeit, weder Arbeiten noch Herstellen als eine Lebensweise betrachtete, die eines freien Mannes würdig wäre (vgl. Arendt, 1958/1994, S. 19).
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