Kalter Krieg - und dann? Geopolitische Aspekte in den Theorien von Fukuyama und Huntington
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.10.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
300 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656295938
Zur überwiegenden Freude über diese Entwicklung gesellten sich bald jedoch auch nachdenkliche Stimmen. Schliesslich gehörte ein strukturelles, die Handlungen der Akteure bestimmendes und überdies auch stabilisierendes Merkmal des internationalen Systems plötzlich der Vergangenheit an. Wo über Jahrzehnte ein ambivalentes Gleichgewicht der Mächte herrschte, welches sich vorrangig auf den Erhalt des politischen wie geographischen Status Quo konzentrierte, mangelte es nun an Orientierung.
Francis Fukuyamas Vision vom "Ende der Geschichte" und Samuel P. Huntingtons gegensätzliche Theorie über den unausweichlichen "Kampf der Kulturen" stellten in der ersten Hälfte der 1990er Jahre die bekanntesten Ansätze zur Lösung dieses Problems dar, fanden rasch Eingang in den wissenschaftlichen Diskurs und wurden kontrovers besprochen. Immer wieder tauchten ihre Thesen auch im Zusammenhang mit dem Begriff "Geopolitik" auf. Doch worin die geopolitische Relevanz im Einzelnen bestand blieb stets sehr vage. Das Ziel dieser Arbeit ist es deshalb zu erklären, inwiefern die Ausführungen von Fukuyama und Huntington einer entsprechenden Gedankenwelt zugeordnet werden können. In welchen Bereichen argu-mentierten die Autoren also geopolitisch bzw. welche Teilaspekte lassen sich geopolitisch interpretieren? Wo bestehen Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede? Anhand dieser Leitfragen gilt es, die entscheidenden Fakten herauszustellen.
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