Der Ionische Aufstand - "Nationales" Aufbegehren oder Verlegenheitsaktion eines Tyrannen?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.10.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
306 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656295969
Interessanterweise hat Herodot "die fünf um die barbarischen Grossherrscher zentrierten Geschehenskreise [...] in eigenartiger Weise mit der Frage nach der Freiheit der Ionier verknüpft"(2), weshalb der Darstellung des Ionischen Aufstands innerhalb der Gesamtkomposition eine besondere Bedeutung zukommt.
Ziel dieser Arbeit ist es, die Ursachen für das Aufbegehren gegen die persische Oberherrschaft zu ergründen und im günstigsten Fall deren Gewichtung vorzunehmen. Der Fokus liegt dabei auf zwei grundlegenden Themenkomplexen: Zum einen spielen die persönlichen Motive des milesischen Tyrannen Histiaios und - noch deutlicher - seines Stellvertreters Aristagoras eine wichtige Rolle. Zum anderen sind aber auch die semi-nationalen, freiheitlichen und wirtschaftlichen Interessen der Bürger in den kleinasiatischen Griechenstädten, die dem Ionischen Bund als Schicksalsgemeinschaft ange-hörten, nicht zu vernachlässigen.
(1) Vgl. Herodot: Historien. Deutsche Gesamtausgabe. Übersetzt von A. Horneffer. Neu herausgegeben und erläutert von H.W. Haussig. Mit einer Einleitung von W.F. Otto, 4. Auflage (Kröner), Stuttgart 1971.
(2) Walter, Uwe: Herodot und die Ursachen des Ionischen Aufstandes. In: Historia: Zeitschrift für Alte Geschichte, Bd. 42, H.3/1993, S. 257.
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