Geschmack und Schichtzugehörigkeit. Inwiefern ist der Konsum von Zucker abhängig von der Schichtzugehörigkeit?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.12.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
11 (Printausgabe)
Dateigröße
402 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656329398
Angesichts dieser Tatsachen stellt sich die Frage, warum Zucker trotzdem eine so zentrale Rolle in unseren alltäglichen Essgewohnheiten einnimmt und vor allem wer vom erhöhten Konsum betroffen ist.
Ziel dieser Arbeit ist es, am Zuckerverzehr exemplarisch darzulegen, wie die Schichtzugehörigkeit den Konsum von ungesunden Lebensmitteln beeinflusst und welche Gründe es dafür geben kann. Der theoretische Hintergrund ist Pierre Bourdieus Untersuchung zum Geschmack: "Die feinen Unterscheide".
Als Einstieg wird Bourdieus Theorie des Habitus und der Lebensstile zum klassenspezifischen Geschmack aus dem Jahr 1982 in ihren Grundzügen vorgestellt.
Daran anschliessend wird der geschichtliche Hintergrund des Zuckerkonsums mit Hilfe der Texte "Die süsse Macht. Kulturgeschichte des Zuckers" von Sidney Mintz und "Kochende Leidenschaft. Soziologie vom Kochen und Essen" von Jean-Claude Kaufmann dargelegt und Bourdieus Untersuchung zum Geschmack darauf angewendet.
Daraufhin wird im dritten Kapitel der aktuelle Zuckerkonsum zunächst auf Basis des Absatzes und der allgemeinen Verzehrgewohnheiten analysiert. Schliesslich auf den Einfluss der sozioökonomischen Faktoren bzw. der Schichtzugehörigkeit untersucht und es werden denkbare Ursachen der Konsumunterschiede demonstriert.
Abschliessend werden die Ergebnisse dieser Arbeit im Fazit prägnant zusammengefasst und mögliche Ansatzpunkte für Verbesserungen aufgezeigt.
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