Rezeptionsphänomene zu Hölderlins "Friedensfeier" unter besonderer Berücksichtigung des "Fürsten des Festes"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.03.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
375 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638475532
Es entstand wohl 1801 oder 1802, denn man vermutet einen Zusammenhang der Entstehung der Hymne zum Frieden von Lunéville. Hölderlin setzte grosse Hoffnungen auf diesen Frieden, nicht nur politisch gesehen, sondern auch bezogen auf das Verhältnis der Menschen untereinander.
Die Friedensfeier ist unter den Hölderlin-Forschern sehr umstritten. Nicht nur die Semantik einzelner Worte und Begriffe, sondern auch die Thematik und Leitvorstellungen im Ganzen werden sehr gegensätzlich diskutiert. Wenn man die Literatur zur Friedensfeier sichtet, erscheint es auf den ersten Blick merkwürdig, dass der eine Forscher überzeugt sein kann, in der zentralen Figur der Friedensfeier (der Fürst des Fests) Napoleon zu sehen und ein anderer fest überzeugt ist, allein Christus stelle den Fürsten dar.
Böckmann stellt zurecht fest, dass mit der Hymne ein "Zankapfel" unter die Hölderlin-Freunde geworfen wurde. Hölderlin selbst hat den Leser um Nachsicht gebeten, er stellt seiner Hymne voran: "Ich bitte dieses Blatt nur gutmütig zu lesen. So wird es sicher nicht unfasslich, noch weniger anstössig sein." Mittlerweile scheinen die Forscher nicht mehr die Friedensfeier selbst "anstössig" zu finden, sondern vielmehr die Meinungen ihrer Kollegen über die Hymne.
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