Die Politik des leeren Stuhles
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.08.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
217 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638532891
Doch nach der erfolgreichen Zusammenarbeit im Bereich der Wirtschaft sollten die Nationalstaaten immer mehr Entscheidungen an die supranationalen Organe der Europäischen Gemeinschaften abgegeben. Entscheidungen im Ministerrat sollten daher ab dem 1. Januar 1966 nicht mehr einstimmig, sondern per Mehrheitsbeschluss gefällt werden. Der französische Staatspräsident Charles de Gaulle wendete jedoch diese in den Römischen Verträgen1 festgehaltene Regelung im Jahr 1965 durch den Rückzug seiner Minister aus dem Ministerrat ab. Dieser als "Politik des leeren Stuhles" bezeichnete Boykott wirkt sich bis heute auf den europäischen Einigungsprozess aus. Doch wie ist er in den politischen Kontext einzuordnen? Was war die Ausgangslage, aus der die "Politik des leeren Stuhles" resultierte? Wie lief die Genese des Boykottes ab und was waren seine Auswirkungen? Welche Rolle spielte Charles de Gaulle für die "Politik des leeren Stuhles" und welche Alternativen hätte es im Frankreich der 1960er Jahre zur Politik de Gaulles gegeben? Mit der Beantwortung dieser Leitfragen soll im Folgenden die "Politik des leeren Stuhles" näher beleuchtet werden.
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