Hitlers Europa Literatur und Literaten im besetzten Frankreich 1940-1944
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
28.01.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
255 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640519804
"We must remember that occupation was not a new experience for France. She had suffered the same fate, albeit for much shorter durations, in 1814, 1871 and 1914. Occupation 1940-style, however, was to be on an altogether different scale. In time it was to become a military, social, economic, political und psychological reality; and it would leave an indelible stain on the nation's psyche."
Der am 17. Juli 1940 offiziell eingesetzte Staatschef Philippe Pétain versuchte mit der deutschen Besatzungsmacht zu kollaborieren, um die totale Ausbeutung und Zerstörung Frankreichs zu vermeiden. Nicht nur für die Politik, sondern vor allem für die Menschen und ihr tägliches Lebens bedeutete dies eine grosse Veränderung. Auch das kulturelle Leben wurde einem radikalen Wandel unterzogen, denn "die dramatischen Ereignisse des Sommers 1940 treffen das intellektuelle Milieu ebenso ins Mark wie die übrige französische Bevölkerung". Ein bis dahin völlig öffentlicher Bereich, auf den jeder Bürger Frankreichs Zugriff hatte, wurde umgestellt und musste Einschränkungen erfahren: der Bereich der Literatur und des Zeitschriftenwesens, wobei Letzteres, sowie die von den Deutschen betriebene Propaganda weitgehend unberücksichtigt bleiben, da diese den Rahmen der Arbeit sprengen würden. Das Verhalten der Literaten bewegte sich vom sogenannten attentisme, über Kollaboration bis hin zum aktiven Widerstand. Ein einheitliches Verhalten bezüglich der neuen Situation lässt sich daher nicht in allen Bereichen ausmachen.
Diese Arbeit beschäftigt sich im Folgenden mit der Rolle der Literatur und der Literaten im besetzten Frankreich. Es soll gezeigt werden, inwiefern die Literatur das Leben beeinflusst hat und wie in ihr Zustimmung oder Ablehnung zur damaligen Situation Frankreichs von den jeweiligen Autoren umgesetzt wurden. Wie gefährlich war es, Literatur zu veröffentlichen? War dies überhaupt ohne Zensur möglich? Diese Fragen sollen nun im folgenden Hauptteil genauer untersucht und analysiert werden. Um bessere Vergleichsmöglichkeiten zwischen den verschiedenen und auch zahlreichen Autoren anstellen zu können, soll nach Themengebieten vorgegangen werden.
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