Riesen und Zwerge in der mittelalterlichen Literatur
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.12.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
250 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640232468
Möglicherweise ist gerade diese Unwahrscheinlichkeit und die scheinbar kindliche Naivität des Riesen- und Zwergenglaubens einer der Gründe für die schwache Auseinandersetzung mit diesem Thema in der literarischen Forschung. Exemplarisch für diese Lücke mag der erste Satz von Claude Lecouteux in seinem Aufsatz "Zwerge und Verwandte" stehen:
"Seit August Lütjens' Dissertation Der Zwerg in der deutschen Heldendichtung [1911] ist das Thema ,Zwerg' nicht eingehender behandelt worden."
Ähnliches gilt für die gigantischen Widersacher der Zwerge: die Riesen. Ohne über die weiteren möglichen Ursachen für das Desinteresse an diesem Gebiet zu mutmassen, ist es dennoch bedauerlich, dass Riesen und Zwerge der Märchenforschung überlassen werden. Und selbst die Brüder Grimm als hohe Garde der Märchensammler (und Sprachwissenschaftler) mussten den Vorwurf der Unbedeutsamkeit ihrer Forschung hinnehmen. Dabei ist dieses Thema weitläufiger, als es den Anschein hat. Die Mythologie der Giganten und Riesen ist ebenso gross wie ihre Erscheinungsformen. Sowohl die griechische als auch die altnordische Götterwelt ist auf das Engste mit ihnen verknüpft und auch der Glaube an Zwerge reicht bis in die Antike.
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