Ich bin William Blake. Kennen sie meine Gedichte? Eine Filmanalyse zu Jim Jarmusch's "Dead Man"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.11.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
44 (Printausgabe)
Dateigröße
813 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638857499
Nach James Monaco ist der Western eines der ältesten und jahrzehntelang erfolgreichsten Genres des amerikanischen Kinos. Man denke an John Sturges' "The Magnificent Seven" (1960) oder an Fred Zinnemanns "High Noon" (1952). In Italien variierte Sergio Leone "[...] die Elemente des Genres in Filmen wie Per un pugno di dollari (1964) [...] mit Clint Eastwood, einem Amerikaner, in der Hauptrolle." Seitdem verlor der Western zunehmend an Popularität. Georg Seesslen spricht vom Tod dieses Genres und schreibt: "[...] der Western ist ein Genre, das sich [...] gleichsam selbst in die Luft gesprengt hat: ein gewaltiger Selbstmord in Filmen, in denen es nur Verzweiflung, Blut, Dreck und Tod zu geben schien."
1995 überraschte Jim Jarmusch die internationale Kinolandschaft, als er mit seinem Western "Dead Man" den "[...] amerikanischen Mythos von der Selbstverwirklichung durch die Eroberung der Natur, der Grenzerfahrung durch Grenzüberschreitung [...]" wieder aufleben liess. Jarmusch, der seit seinen Filmen "Stranger than Paradise" (1984), "Down by Law" (1986) und "Mystery Train" (1991) als Kultregisseur des amerikanischen Independent- Kinos gilt, verpasst darüber hinaus dem Revolvermythos einen ideologischen Wendepunkt. ...
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