Sartre und das Nichts
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.07.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
228 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638825412
Was im Alltag keine Probleme bereitet, stellte für die Philosophen lange Zeit ein Skandalon dar. Der Grund dafür liegt auf der Hand : Da sie im allgemeinen lieber vom Sein selbst als von ihrem Bezug dazu reden, musste ihnen das Wort "nichts" als Verneinung jeglichen Seins von jeher suspekt sein. Bestenfalls diente es ihnen (wie z.B. Augustinus) als Grenzbegriff, der den Bereich des überhaupt denkbaren markierte. Im 20. Jahrhundert war es dann zunächst Martin Heidegger, der dem Nichts zu philosophischer Dignität verhalf. Hatte er schon in seinem Jahrhundertwerk Sein und Zeit (1926) dem Tod ein ganzes Kapitel gewidmet, erklärte er in seiner Freiburger Antrittsvorlesung (1929) die Frage "Warum ist überhaupt Seiendes und nicht vielmehr nichts?" zur "Grundfrage der Metaphysik" überhaupt. Ja, Dasein heisse geradezu "Hineingehaltenheit in das Nichts". Unter dem Schlagwort "Zu den Sachen selbst!" begibt sich der Husserl-Schüler in seinem Hauptwerk Sein und Zeit auf die Suche nach der Wahrheit, unter der er ein "reines Sehenlassen" der "einfachsten Seinsbestimmungen des Seienden als solchen" versteht.
Die Lektüre Husserls und Heideggers prägt schliesslich das Werk Jean-Paul Sartres, in dessen "Versuch einer phänomenologischen Ontologie" das Nichts sehr viel mehr Raum einnimmt als bei seinen philosophischen Vorbildern: Ein ganzes Kapitel ist darin dem "Problem des Nichts" gewidmet. Thema der vorliegenden Arbeit ist Sartres Exposition dieses Problems, die er anhand des Phäno-mens der "Frage" und der "Negationen" vornimmt. Dabei wird sein Vorgehen zunächst ausführlich dargestellt und dann kommentiert. Den Schluss bildet eine allgemeine Bewertung des "Nichts" in der Bedeutung, die Sartre ihm gibt.
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