Die Judenverfolgung in Frankreich während der Zeit der Kollaboration mit Deutschland 1940 - 1944
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.06.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
308 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638801362
Im Folgenden soll sich aber auf die Kollaboration bezüglich der Verfolgung der jüdischen Bevölkerung Frankreichs konzentriert werden. Da die französische Polizei einen grossen Anteil an der Judenverfolgung hatte, bleibt es unvermeidlich, auch ihre Rolle in gewissen Aspekten zu untersuchen. Des Weiteren stellt sich die Frage, ob -in Bezug auf antisemitische Massnahmen in Frankreich- überhaupt von einer wirklichen Kollaboration zu reden ist, oder ob diese nicht eher auf den Druck durch die deutsche Besatzungsmacht zurückzuführen sind; dass aber letztendlich zehntausende von Juden deportiert wurden, ist unleugbar. Um diese Fragen beantworten zu können, muss zunächst die Situation in Frankreich zu der Zeit vor der deutschen Besatzung betrachtet werden: Gab es möglicherweise bereits im Vorfeld antijüdische Stimmungen und Tendenzen in der französischen Gesellschaft, so dass eine Basis für das rassistische Gedankengut Nazi-Deutschlands von Beginn an vorhanden war?
In der nun folgenden Untersuchung soll herausgefunden werden, ob eine Zusammenarbeit mit Deutschland nur zum Schein erfolgte um zumindest einen Teil der jüdischen Bevölkerung zu schützen, oder aber, ob vor allem das Vichy-Regime selbst Gründe für eine "Säuberung" des Landes von Juden sah. Da die Vichyregierung grösstenteils von Deutschland unabhängig war, lässt sich daraus schliessen, dass die dort gefällten Entscheidungen und Beschlüsse durchaus auf "freiwilliger" Basis erfolgten.
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