Untersuchung zur akustischen selektiven Aufmerksamkeit anhand eines Negativen Priming Paradigmas
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.05.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
46 (Printausgabe)
Dateigröße
387 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656201045
Anhand einer auditiven Identifikationsaufgabe wurde die Leistung einer jungen Gruppe mit der Leistung zweier Senioren-Gruppen verglichen, um den auditiven Negativen Priming-Effekt im Altersvergleich zu untersuchen. Dabei stellte sich heraus, dass jede Altersgruppe einen signifikanten Negativen Priming-Effekt aufzeigte, wobei das Ausmass des Effekts in beiden Senioren-Gruppen im Vergleich zur jungen Gruppe signifikant grösser ausfiel. Damit konnte der Befund von Buchner und Mayr (2004) nur insofern repliziert werden, als dass der Effekt in beiden Senioren-Gruppen nicht reduziert war.
Zusätzlich wurde mithilfe des multinomialen Modells untersucht, welcher Mechanismus den auditiven Negativen Priming-Effekt bedingt. Das Ergebnis deutet darauf hin, dass episodische Abrufprozesse unabhängig vom Alter am Zustandekommen des auditiven Negativen Priming-Effekts beteiligt sind, da der spezifische Fehler in "Ignoriertes wiederholt"-Durchgängen im Vergleich zu Kontrolldurchgängen überrepräsentiert war. Dieser Effekt ist für jede Altersgruppe im selben Ausmass eingetreten. Damit repliziert der vorliegende Befund die Vorgängerstudie von Mayr und Buchner (2006) und unterstützt das Modell des Abrufs der Prime-Reaktion im Rahmen des episodischen Abrufmodells.
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