Mythos Vampir: Überlieferungen des Volksglaubens und ihre Umsetzung in Stephenie Meyers Bis(s)-Reihe
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.03.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
244 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656151227
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 13 Pkt., Finsterwalder Gymnasium Rosenheim, Veranstaltung: Geschichte LK, Sprache: Deutsch, Abstract: "Wenn irgend etwas in der Welt bewiesen und sicher ist, dann sind es die Vampirgeschichten. Offizielle Berichte, Aussagen von glaubwürdigen Personen, von Chirurgen und Richtern untermauern diese Behauptung." ( Jean-Jacques Rousseau1)
Jean-Jacques Rousseau war fest von der Existenz der Vampire überzeugt, was anhand seiner Aussage deutlich wird. Es gibt tatsächlich unzählige Berichte von Medizinern und glaubwürdigen Personen, doch kann man jetzt schon vorausgreifen, dass es definitiv keine Vampire gibt. Die Quellenlage ist etwas kompliziert, da die überlieferten Texte und Berichte sehr oft nicht objektiv sind, obwohl sich viele Schriftsteller bemüht haben alles detailgetreu wieder zu geben, was sie gesehen haben. Generell saugt ein Vampir einem Lebewesen das Blut aus, um sein Überleben zu gewährleisten. Seinen Ursprung und vermehrtes Vorkommen hatte der Vampir im slawisch-orthodoxen Raum, also in Ost- und Südosteuropa. Doch der Vampir wie wir ihn heute kennen, hat nichts mit dem überlieferten Volksglauben zu tun. Er wird als ein Blutsauger dargestellt, der in der Nacht seine Opfer überfällt und einen langsam fortschreitenden Tod bei diesen verursacht. Gut informiert durch Filme und Romane, weiss man im Allgemeinen wie sich ein Vampir verhält. Den Tag verbringt er in seinem Sarg, der mit der Erde seines eigenen Grabes gefüllt ist und schläft dort mit offenen Augen bis das Tageslicht verschwunden ist, welches er verabscheut. Doch am meisten fürchtet er das Kruzifix und Knoblauch. Sein Erscheinungsbild ist leicht zu erläutern: Der Vampir ist blass im Gesicht, hat spitze Zähne, die er zum Blutaussaugen braucht, lange dürre Finger und ist sehr kräftig. Um unbemerkt Gespräche belauschen zu können, kann der Vampir sich sogar in eine Fledermaus verwandeln2. Doch diese ganze Charakteristik entspricht nicht den historischen Quellenangaben. Sie spiegelt die Phantasien von einzelnen Personen wieder. So ist auch die wohl berühmteste Geschichte, die von einem Vampir handelt, Dracula, nur eine Verknüpfung von alten Traditionen und neuen Erfindungen ist. Bram Stoker schuf den Grundbaustein für die zahlreichen, weiteren Vampirgeschichten und -filme. Abzuklären ist nun, inwiefern die Vampirgeschichten, wie die Bis(s)-reihe der Stephenie Meyer, mit dem Volksglauben übereinstimmen. Doch zuerst müssen einige allgemeine Dinge erläutert werden.
Jean-Jacques Rousseau war fest von der Existenz der Vampire überzeugt, was anhand seiner Aussage deutlich wird. Es gibt tatsächlich unzählige Berichte von Medizinern und glaubwürdigen Personen, doch kann man jetzt schon vorausgreifen, dass es definitiv keine Vampire gibt. Die Quellenlage ist etwas kompliziert, da die überlieferten Texte und Berichte sehr oft nicht objektiv sind, obwohl sich viele Schriftsteller bemüht haben alles detailgetreu wieder zu geben, was sie gesehen haben. Generell saugt ein Vampir einem Lebewesen das Blut aus, um sein Überleben zu gewährleisten. Seinen Ursprung und vermehrtes Vorkommen hatte der Vampir im slawisch-orthodoxen Raum, also in Ost- und Südosteuropa. Doch der Vampir wie wir ihn heute kennen, hat nichts mit dem überlieferten Volksglauben zu tun. Er wird als ein Blutsauger dargestellt, der in der Nacht seine Opfer überfällt und einen langsam fortschreitenden Tod bei diesen verursacht. Gut informiert durch Filme und Romane, weiss man im Allgemeinen wie sich ein Vampir verhält. Den Tag verbringt er in seinem Sarg, der mit der Erde seines eigenen Grabes gefüllt ist und schläft dort mit offenen Augen bis das Tageslicht verschwunden ist, welches er verabscheut. Doch am meisten fürchtet er das Kruzifix und Knoblauch. Sein Erscheinungsbild ist leicht zu erläutern: Der Vampir ist blass im Gesicht, hat spitze Zähne, die er zum Blutaussaugen braucht, lange dürre Finger und ist sehr kräftig. Um unbemerkt Gespräche belauschen zu können, kann der Vampir sich sogar in eine Fledermaus verwandeln2. Doch diese ganze Charakteristik entspricht nicht den historischen Quellenangaben. Sie spiegelt die Phantasien von einzelnen Personen wieder. So ist auch die wohl berühmteste Geschichte, die von einem Vampir handelt, Dracula, nur eine Verknüpfung von alten Traditionen und neuen Erfindungen ist. Bram Stoker schuf den Grundbaustein für die zahlreichen, weiteren Vampirgeschichten und -filme. Abzuklären ist nun, inwiefern die Vampirgeschichten, wie die Bis(s)-reihe der Stephenie Meyer, mit dem Volksglauben übereinstimmen. Doch zuerst müssen einige allgemeine Dinge erläutert werden.
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