Die Probleme in Samuel Becketts Molloy und Italo Calvinos Sotto il sole giaguaro
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.08.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
461 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656485148
Molloy selbst ist in zwei beinahe gleichlange Abschnitte untergliedert, die miteinander in einer engen Verbindung stehen: "Molloy" und "Moran". Zwischen den beiden Protagonisten gibt es viele Parallelitäten, die sich nicht nur in deren Entwicklung, sondern auch in einigen mehr oder weniger versteckten Hinweisen im Text zeigen:
Beide durchlaufen während ihrer Suche einen körperlichen Zerfall; Molloy muss seine Mutter finden und mit ihr ins Reine kommen, Moran bekommt den Auftrag, nach Molloy zu suchen.
Beide werden gezwungen, einen Bericht darüber zu verfassen. Ausserdem wird das Fahrrad als Fortbewegungsmittel genutzt, und sowohl Molloy als auch Moran wollen logisch-mathematisch vorgehen: Molloy macht sich Gedanken, wie er am Besten seine Kieselsteine lutschen und diese in den Manteltaschen unterbringen soll; Moran versucht auf dem Heimweg, durch eine genau bestimmte Art sein Hemd zu tragen, dieses möglichst wenig abzunutzen. Martin Brunkhorst nennt zudem noch weitere Entsprechungen wie das Tragen eines Hutes (100). Ein anderer subtiler Zusammenhang der beiden Teile zeigt sich laut Abbott im Wiederauftauchen des Messerbänkchens (96), das Molloy Lousse gestohlen hat.
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