Powell und seine Interpretation von Wahlen als Instrument der Demokratie
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.11.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
264 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656309062
Powell geht in seinem Buch: ,Elections as Instruments of Democracy' dieser Frage nach und analysiert das Ausmass, zu dem Wahlen den Wählern Einfluss auf den politischen Entscheidungsprozess geben (vgl. Mainwaring 2001: 172). Er geht von der normativen Annahme aus, dass demokratisch gewählte Entscheidungsträger die politischen Ent-scheidungen so treffen, dass sie mit den Präferenzen ihrer Wähler übereinstimmen Aarts/Thomassen 2006: 8). Demnach besteht die Funktion der Wahlen darin, als In-strument der Demokratie, die Präferenzen der Wähler mit dem Verhalten der politischen Entscheidungsträger zu verbinden (vgl. Powell 2000: 254).
Normativ verwirklichen Mehrheitswahlsysteme eher das Ideal von accountability und somit die klare Identifizierbarkeit der Verantwortlichkeit, währenddessen Verhältnis-wahlsysteme ermöglichen, dass möglichst viele Präferenzen der Wähler in den politi-schen Entscheidungsprozess miteinfliessen (vgl. Mainwaring 2001: 173). Empirisch kommt Powell in seiner Studie zu dem Schluss, dass Verhältniswahlsysteme im Ver-gleich mit Mehrheitswahlsystemen einen klaren Vorteil im Hinblick auf die Verwendung von Wahlen als Instrument von Demokratie haben (vgl. Powell 2000: 254).
In dieser Hausarbeit geht es darum, den Ansatz von Powell zusammenzufassen und sei-ne Stärken und Schwächen herauszuarbeiten, um anschliessend zu zeigen, inwiefern man die Stärken in Powells Ansatz ausbauen und die Schwächen beseitigen kann.
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