Romanisierung und Vulgärlatein im Zusammenhang mit den Theorien sprachlicher Komplexität Sprachliche und soziale Aspekte der Entstehung der romanischen Sprachen aus dem Vulgärlatein
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.08.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
480 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656485100
Das Vulgärlatein gilt als protoromanische Ausgangssprache. Es ist ein Komplex von Varietäten der lateinischen Nähesprache und die Fortsetzung des Altlateins in ununterbrochener Kontinuität (vgl. Koch/Österreicher 2001).
Auch das Vulgärlatein war einem stetigen Sprachwandel unterworfen und stand im Konflikt zum Schriftlatein. So kam es schliesslich nach einer langen Diglossiesituation zum Ende der vertikalen Kommunikation und somit zur Ausgliederung der romanischen Sprachen (vgl. Banniard 1992). Zum besseren Verständnis erläutere ich kurz die sozialen und sprachlichen Aspekte der sprachlichen Komplexität anhand derer ich v. a. die Morphologie des Vulgärlatein und der romanischen Sprachen untersuchen werde.
Die sozialen Aspekte der Romanisierung behandeln vor allem den Grad des Sprachkontakts im Gegensatz zur Isolation, die Grösse der Sprachgemeinschaft und den Normbezug (vgl. Trudgill 2009). Wohingegen mit den sprachlichen Aspekten das Vulgärlatein und die romanischen Sprachen im Vergleich untereinander und mit dem klassischen Latein vor allem in Bezug auf die Flexionsmorphologie auf Regelmässigkeit, Transparenz und Stammalternanz untersucht werden wird.
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