Max Weber: Soziologische Grundbegriffe, Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.10.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
212 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638319294
Seine Werke dienen heute noch vielen Wissenscha ftler, sei es, um sie umzuinterpretieren
oder sich auf sie zu stützen, auch Talcott Parsons setzte sich
mit ihm auseinander.
Webers Schaffen ist sehr vielseitig und umfasst: Soziologie, Ökonomie,
Rechtswissenschaft, Geschichte- und Religionswissenschaft, Wissenschaftstheorie,
Methodologie, Philosophie und Politikwissenschaft. Webers soziologisches
Hauptwerk ist "Wirtschaft und Gesellschaft", es umfasste mit den
Grundthemen Rechts-, Herrschafts-, Religions- und Wirtschaftssoziologie,
Methodenlehre, Agrarfragen und einigen weiteren Schriften ungefähr 4000
Seiten.
Seine Werke entstanden vor dem Hintergrund einer sich verändernden Gesellschaft,
der Übergang vom Kapitalismus der freien Konkurrenz zum monopolisierten
Kapitalismus, beeinflusst wurde er ausserdem massgeblich durch
seine nationale Erziehung.
Weber ist auch ausserhalb Deutschlands bekannt und auch dort beschäftigt
man sich mit ihm. Bis 1977 gab es bereits über 2000 Schriften über ihn, ohne
die zahlreichen japanischen dazuzurechnen.
In meiner Ausarbeitung befasse ich mich mit der Methodenlehre und seiner
Religionssoziologie. Seine Methodologie ist sehr umfangreich, deshalb werde
ich nur auf einige Punkte näher eingehen. Er wollte den Ursachen und den
Auswirkungen des Kapitalismus auf den Grund gehen. Die bekannteste
Arbeit darüber ist jene über die "protestantische Ethik".
Seine Forschungen bieten Erkenntnisse zur Rolle von Religion im Alltagsleben,
Innovationen gesellschaftlicher Verhältnisse, herrschenden Ideen und
Wirtschaftsverhalten der Menschen und den Folgen der Rationalisierung
durch den Kapitalismus.
Die "Rationalisierung" ist eine Leitlinie seiner Interpretationen, die er oft anwandte.
Dabei definierte er diesen Begriff nie. In seiner Methodendiskussion
versucht er, allerdings nur in verschiedenen Bedeutungszusammenhängen, zu
klären, was er unter "rational" versteht.
1904/05 veröffentlichte er seine Artikel dazu im "Archiv für Sozialwissenschaften
und Sozialpolitik"
1919/20 erschien seine endgültige Bearbeitung "Gesammelte Aufsätze zur
Religionssoziologie"
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