Die Wehrmachtsausstellung ("Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944") unter fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Aspekten und
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.02.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
179 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638466226
Einleiten werde ich mit der so genannten "Legende der sauberen Wehrmacht". Die Ausstellung versucht, diesen Mythos, der bereits kurz nach 1945 in Deutschland zum Erzählmodus über den Krieg wurde, zu zerstören. Ursachen zur Entstehung und der jahrzehntelangen Aufrechterhaltung dieser Legende sollen näher erläutert werden. Anschliessend werde ich auf die Ausstellung selbst eingehen. Sowohl die Frage nach Entstehung, als auch nach Konzeption, Themen und Thesen sollen beantwortet werden; dabei sollen die Ausstellungsmacher auch selber zu Wort kommen können.
Der dritte Teil der Arbeit beschäftigt sich mit den Besucherreaktionen. Dabei werden Reaktionen sowohl der Kriegsgeneration als auch der nachfolgenden Generationen, sowie ein Einfluss der Ausstellung auf die Beziehungen dieser Generationen untereinander betrachtet.
Nicht zuletzt waren es heftige Dispute in München und im Deutschen Bundestag, die für den Rummel und die entsprechend hohen Besucherzahlen der Ausstellungen mitverantwortlich waren. Grund genug, im vierten Teil diese Kontroversen und Debatten näher in den Blick zu nehmen.
Die Ausstellungsmacher waren teilweise heftigster Kritik ausgesetzt. Ein Hauptkritikpunkt war, dass durch die Ausstellung jeder Soldat der Wehrmacht pauschal und völlig zu unrecht diffamiert werde. Dieser und weitere Kritikpunkte bezüglich verwendeter Fotos und Texte sollen aufgezeigt und bewertet werden; dazu werden die Ausstellungsmacher, wie Hannes Heer, auch selbst Stellung nehmen können.
Nach Ergebnissen von Untersuchungen der Ausstellungsfotos durch Bogdan Musial, Krisztián Ungváry und Dieter Schmidt-Neuhaus, welche Fehler aufdecken konnten, entschloss sich das Hamburger Institut schliesslich, die Kritikpunkte durch eine Expertenkommission überprüfen zu lassen. Dessen Ergebnisse werden abschliessend vorgestellt, um so insgesamt zu einer objektiveren Bewertung der Ausstellung zu kommen.
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