Die Integration Schlesiens in den preußischen Staat
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
Fr. 15.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.11.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
35 (Printausgabe)
Dateigröße
646 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638236331
Wenngleich die Eingliederung der eroberten Provinz in den Gesamtstaat erst nach dem Hubertusburger Frieden vollendet und die Verschmelzung mit der preussischen Monarchie formal erst im Zuge der Reformen nach 1806 erreicht war, so wurden doch bereits in den ersten Jahren unter preussischer Herrschaft die entscheidenden Grundlagen für eine "insgesamt reibungslose Integration" (Peter Baumgart) gelegt.
Diese Arbeit widmet sich den Anfängen der preussischen Herrschaft in Schlesien bis in die Zeit vor Ausbruch des Siebenjährigen Krieges. Mit welchen Mittel gelang es Friedrich II., die neu gewonnene Provinz mit dem Gesamtstaat zu verschmelzen? Verlief die Integration von Anfang an reibungslos? Wo trafen die Massnahmen des preussischen Königs auf Widerstand? Warum war die Integration insgesamt erfolgreich?
Untersucht werden der Umgang des preussischen Landesherrn mit den schlesischen Ständen, die Neuorganisation der Verwaltung, die Anpassung des Steuersystems, die Übertragung der preussischen Militärverfassung, die Veränderungen im Justizwesen und die Toleranz- und Kirchenpolitik Friedrichs II. Dabei wird deutlich, dass die Integration Schlesiens von tiefgreifenden Umwälzungen, aber auch von Kontinuität begleitet war. Entscheidend für den Erfolg war überdies, dass Friedrich II. einen Grossteil der einheimischen adligen Führungsschicht für sich gewinnen konnte.
Nicht zuletzt haben die Massnahmen zur Eingliederung Schlesiens gravierende Veränderungen im traditionellen Gefüge Schlesiens hervorgerufen. Das Jahr 1740 bedeutet neben der Weichenstellung für Preussens Grossmachtambitionen eben auch eine Zäsur in der Geschichte Schlesiens.
Die Studie basiert auf der Auswertung veröffentlichter Quellen und der neueren Literatur zur schlesischen Geschichte. Herangezogen wird aber auch die ältere Geschichtsschreibung, aus deren Reihe einzelne Monographien wie die "Geschichte Friedrichs des Grossen" von Reinhold Koser noch immer als Standardwerke gelten dürfen.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.