Ulrich Bräker: Ein Vorbild im Zeitalter der Globalisierung? Eine Analyse der ökonomischen Denk- und Handlungsmuster des Schweizer Verlegers unter Berücksichtung der Religionssoziologie Max Webers. Zwischen Traditionalismus und Modernität
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.07.2012
Verlag
IbidemSeitenzahl
164 (Printausgabe)
Dateigröße
1125 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783838259741
Untersucht man diesen Prozess, so drängt sich die Frage auf, ob sich bei den wirtschaftlichen Akteuren - entsprechend dem ökonomischen Wandel - eine moderne kapitalistische Mentalität herausbildete. Konkret: Welche Faktoren sind für das Aufkommen der modernen kapitalistischen Wirtschaftsgesinnung verantwortlich?
Dennis Barkmin geht dieser Frage nach und nimmt hierzu einen einzelnen Menschen prototypisch ins Blickfeld. Einen Mann, der während dieser ökonomischen Umbruchsphase des späteren 18. Jahrhunderts in der Ostschweiz lebte: Ulrich Bräker. Dieser schloss als Zwischenhändler für Baumwollwaren die Lücke zwischen der ländlichen Produktionssphäre und den städtischen Kaufleuten.
Barkmins mikrohistorische Untersuchung leuchtet den Protagonisten auf ökonomische Handlungen, Motive und Grundüberzeugungen hin aus und gelangt dabei zu einem Ergebnis, das die Vielschichtigkeit wirtschaftlichen Denkens und Handelns sichtbar macht. Es ergibt sich ein Gesamtbild, das gekennzeichnet ist durch die Vielfalt der Faktoren und der Gleichzeitigkeit retardierender wie dynamischer Elemente.
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