Die schleichenden Gefahren des Modernisierungsprozesses in Japan
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.01.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
41 (Printausgabe)
Dateigröße
700 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656355847
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik, Völker, Note: 1,7, Universität Trier, Veranstaltung: Grüner Imperialismus?, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll den Versuch unternehmen die Modernisierungstheorie auf den Prüfstand zu stellen. Nach einer Beleuchtung der
Grundannahmen dieser Theorie soll ein Überblick über die neuere kulturelle, soziale und wirtschaftliche Geschichte Japans gegeben werden. Im Vordergrund steht dabei das wechselhafte Verhältnis zu westlichen Staaten und deren Bedeutung für die Wege, die Japan
in seiner Geschichte einschlug. Anhand der analytischen Kategorien der Modernisierungstheorie soll der Frage nachgegangen werden,welche modernen und traditionellen Züge die japanische Gesellschaft aufweist. Daraus ergibt sich die Frage, inwieweit die Moderni-sierungstheorie ein geeigneter Bezugsrahmen für ein di¿erenziertes und umfassendes Verständnis der japanischen Realität bietet. Hier sollen vor allem Inkongruenzen zwischen
der wirtschaftlichen und sozialen Lage Japans, die nicht in das Raster der Modernisie-rungstheorie passen, aufgezeigt werden. Der zweite Teil beschäftigt sich mit den Folgen
des wirtschaftlichen Werdegangs des Inselstaates. Es soll der Frage auf den Grund gegangen werden, welche Kollateralschäden mit dem Primat der ökonomischen Entfaltung einhergehen. Darunter fällt zum einen der demographische Status Quo als Resultat der
wirtschaftlichen Modernisierung, zum anderen die ökologischen Konsequenzen des japanischen Ressourcenmanagements. Es scheint, als ob die Überbetonung der Produktion und des Wachstums seine eigene Existenzgrundlage zerstört. Dazu zählen die Bereiche Familie
beziehungsweise die Demographie und die Umwelt, welchen im wirtschaftlichen Prozess die Funktion der Reproduktion zukommen Der Aufbau der Arbeit intendiert, zunächst einen allgemeinen Hintergrund über modernisierungstheoretische Ansätze und die jüngere japanische Geschichte zu liefern. Sodann können Einzelaspekte en détail betrachtet werden, ohne den Bezug auf den Rahmen des gewählten Themas zu verlieren. Das Verhältnis Japans zur Modernisierung wurde auf vielfältige und detaillierte Art und Weise behandelt, daher konnten in die Arbeit verschiedenste Werke von Autoren
westlicher als auch japanischer Provenienz ein¿iessen. Diese Arbeit soll darüber hinaus einen Versuch unternehmen, die aktuellen Ereignisse nach dem Erdbeben im März 2011 einzubinden und auf die soziale und ökologische Sackgasse aufmerksam machen, in der
sich Japan ¿ndet.
Grundannahmen dieser Theorie soll ein Überblick über die neuere kulturelle, soziale und wirtschaftliche Geschichte Japans gegeben werden. Im Vordergrund steht dabei das wechselhafte Verhältnis zu westlichen Staaten und deren Bedeutung für die Wege, die Japan
in seiner Geschichte einschlug. Anhand der analytischen Kategorien der Modernisierungstheorie soll der Frage nachgegangen werden,welche modernen und traditionellen Züge die japanische Gesellschaft aufweist. Daraus ergibt sich die Frage, inwieweit die Moderni-sierungstheorie ein geeigneter Bezugsrahmen für ein di¿erenziertes und umfassendes Verständnis der japanischen Realität bietet. Hier sollen vor allem Inkongruenzen zwischen
der wirtschaftlichen und sozialen Lage Japans, die nicht in das Raster der Modernisie-rungstheorie passen, aufgezeigt werden. Der zweite Teil beschäftigt sich mit den Folgen
des wirtschaftlichen Werdegangs des Inselstaates. Es soll der Frage auf den Grund gegangen werden, welche Kollateralschäden mit dem Primat der ökonomischen Entfaltung einhergehen. Darunter fällt zum einen der demographische Status Quo als Resultat der
wirtschaftlichen Modernisierung, zum anderen die ökologischen Konsequenzen des japanischen Ressourcenmanagements. Es scheint, als ob die Überbetonung der Produktion und des Wachstums seine eigene Existenzgrundlage zerstört. Dazu zählen die Bereiche Familie
beziehungsweise die Demographie und die Umwelt, welchen im wirtschaftlichen Prozess die Funktion der Reproduktion zukommen Der Aufbau der Arbeit intendiert, zunächst einen allgemeinen Hintergrund über modernisierungstheoretische Ansätze und die jüngere japanische Geschichte zu liefern. Sodann können Einzelaspekte en détail betrachtet werden, ohne den Bezug auf den Rahmen des gewählten Themas zu verlieren. Das Verhältnis Japans zur Modernisierung wurde auf vielfältige und detaillierte Art und Weise behandelt, daher konnten in die Arbeit verschiedenste Werke von Autoren
westlicher als auch japanischer Provenienz ein¿iessen. Diese Arbeit soll darüber hinaus einen Versuch unternehmen, die aktuellen Ereignisse nach dem Erdbeben im März 2011 einzubinden und auf die soziale und ökologische Sackgasse aufmerksam machen, in der
sich Japan ¿ndet.
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