Geld ist ein Mittel zum Zweck. Es sollte uns dienen und uns das Leben erleichtern. Doch davon sind wir weit entfernt: Staatsschuldenkrise, Systembanken, Währungsspekulationen, Steueroasen – Geld beherrscht unser Leben. Christian Felber, der mit der "Gemeinwohl-Ökonomie", einer alternativen Wirtschaftsordnung, für Furore sorgt, findet, dass freie Menschen sich das nicht gefallen lassen sollten. Ein demokratisches Gemeinwesen sollte die Spielregeln, nach denen Geld in Umlauf kommt und verwendet wird, neu bestimmen. In seinem Buch beschreibt Christian Felber, wie wir über demokratische Prozesse zu einer neuen Geldordnung gelangen können.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
r. appl
aus Munderfing
5/5
18.08.2015
Buch (Gebundene Ausgabe)
Nützt auch "Dummen"!
Auch lang Studierte, ja erwiesenermaßen sogar Fachleute verstehen die Funktionsmechanismen der Finanzwelt nicht wirklich! Wir Normalsterblichen denken, das sei halt so... - "alternativlos"...
Christian Felber sagt uns, dass die Finanzwirtschaft nicht vom Himmel gefallen (oder von der Hölle aufgestiegen!) ist, sondern - oft aus gemeinwohlorientierten Genossenschaften entstanden - eine unkontrollierbare Machtposition im Staat entfaltet habt und wie ein Krebsgeschwür auch auf globaler Ebene Verheerungen anrichtet, weil Politik + Gesellschaft es zuließen! Tatsächlich ist nicht ein Wirtschaftskapitän/Banker daran Schuld, dass er gute Geschäfte macht. - POLITIK + GESELLSCHAFT müssen die dafür nötigen sozialverträglichen (nicht: "SPIEL-"!!!) Regeln erstellen! Felber zeigt, wie die wechselvolle Geschichte des Finanz- und Geldwesens zu seiner aktuell wieder brisanten Gefährlichkeit für Gemeinwohl und Demokratie geführt hat. Sie wird uns auch in Zukunft regelmäßig unbeherrschbare Katastrophen bescheren, dafür sich selbst belohnen, wie auch Soziopathen und Reiche für Rücksichts-, Maßlosigkeit und Kurzsichtigkeit, während bürgerliche Redlichkeit und politisches Verantwortungsbewusstsein wirkungsvoll ausgehebelt werden.
In diesem Buch wird unaufgeregt und sachlich - oft mit Beispielen illustriert - erklärt, wie Geld- und Finanzwesen wieder auf gesunde Beine gestellt und Gemeinwohl und demokratische Kontrolle zurück geholt werden können - und warum das rasch geschehen sollte...
Das Buch ist trotz der schwierigen Materie überraschend verständlich geschrieben, der Inhalt übersichtlich gegliedert - so können die jeweils relevanten Kapitel leicht aufgesucht werden. Auch ganz konkrete Schritte zu einem nachhaltigen Bankenwesen werden aufgezeigt...
Marie-Therese Reisenauer
aus Wien
4/5
12.05.2014
Buch (Gebundene Ausgabe)
Utopie? Muss nicht sein...
Staatsschuldenkrise, Währungsturnulenzen, Systembanken, Steueroasen, das alles geht Ihnen schon auf die Nerven? Weil sich eh nix ändert? Weil man sowieso beschissen wird? Dann sollten Sie vielleicht doch dieses Buch zur Hand nehmen, und sich mit Christian Febers "Gemeinwohl-Ökonomie" auseinandersetzen. Dann könnte es durchaus sein, dass da wieder Hoffnung keimt, einmal ein gerechtes Wirtschaftssystem zu erleben.