Konsum, Kredit und Investitionen in der Großen Depression
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Sprache:Deutsch
Fr. 19.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
05.03.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
34 (Printausgabe)
Dateigröße
889 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638614047
die Schwere als auch für die Dauer der Grossen Depression jegliche Vergleichsmassstäbe, denn während in den bisher bekannten Rezessionen die Wirtschaftsleistung fast nie um mehr als drei bis fünf Prozent fiel, ging das Bruttosozialprodukt der sieben grössten Industrienationen zwischen 1929 und 1932 um 20 Prozent zurück. Die klassische Theorie glaubte, nur die unsichtbare Hand des Marktes könne die Weltwirtschaft zurück in ein Gleichgewicht führen - Adam Smith und David Riccardo z.B. gingen davon aus, dass das Gesetz von Angebot und Nachfrage den Preis von Gütern und Arbeit regelt. Dies hatte nach ihrer Meinung zur Folge, dass Arbeitslosigkeit nur durch zu hohe Löhne zustande kommen könne. Denn akzeptieren Arbeitslose niedrigere Löhne, würden sie wieder eingestellt - wer arbeitslos war, war es also freiwillig. Die Klassiker lehrten, dass jede Abweichung von der Vollbeschäftigung automatisch Gegenkräfte auslöse, die die Wirtschaft aufgrund flexibler Löhne und Preise zur Vollbeschäftigung führen würden. Jedoch zeigte sich auch nach mehreren Jahren kein Weg aus der Krise - die Ökonomie befand sich in einer Sackgasse. Millionen Menschen standen auf der Strasse, obwohl die Nominallöhne nicht merklich stiegen. "Das Paradox der Armut mitten im Überfluss" , so wie
es der britische Nationalökonom John Maynard Keynes (1883-1946) nannte, brauchte einen völlig neuen Erklärungsansatz.
Unter diesem Eindruck veröffentlichte Keynes sein Werk "The General Theorie of Employment, Interest and Money", das in der Folge der Arbeit als "Allgemeine Theorie" bezeichnet wird.
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