Vertragsstrafenklauseln im Arbeitsrecht
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
12.12.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
329 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656333609
Nach
280 BGB hätte der Arbeitgeber einen Anspruch auf Schadensersatz wenn der Arbeitnehmer eine Pflichtverletzung begeht, nach
628 Abs. 2 BGB gilt dies ebenfalls für Kündigungen die aufgrund vertragswidrigen Verhaltens ausgesprochen werden. Hierbei muss der Arbeitgeber allerdings nachweisen können, in welcher Höhe ihm ein finanzieller Schaden aufgrund des vertragswidrigen Verhaltens entstanden ist. Dies ist jedoch im Normalfall, ebenfalls unter Berücksichtigung der schadensersatzrechtlichen und zivilprozessualen Beweiserleichterung nach
252 Satz 2 BGB und
287 ZPO, nicht möglich. Ein entstandener Schaden, beispielsweise wenn ein Arbeitnehmer im Einzelhandel nicht mehr zum Dienst erscheint, ist schwer nachweisbar, weil es nicht berechenbar ist, wie viele Produkte deswegen nicht verkauft wurden. Dies führt dazu, dass "die Schadenersatzansprüche [...] in der Praxis häufig wertlos sind".
Daher muss sich der Arbeitgeber präventiv vor einem möglichen Vertragsbruch seitens des Arbeitnehmers absichern, um einen möglichen finanziellen Schaden zu vermindern. Eine Methode hierfür ist die Festlegung von Vertragsstrafen im Falle des Vertragsbruches. [...]
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