Gebete zur Einweihung eines Hauses der Tzotzil von Zinacantan/Mexiko
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.01.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
122 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638452557
Zinacantán ist, als eine Gemeinde im Hochland des mexikanischen Bezirks Chiapas, direkt am Pan American Highway und in der Nähe der regionalen Metropole San Cristóbal gelegen.
Es wurde zwar in das politische System Mexikos integriert, hat aber auf kultureller, d.h. also auch speziell auf sprachlicher, Ebene die Formen und Güter der ursprünglichen Bewohner - in Zinacantán leben neben dem Grossteil Tzotzil ausserdem eine kleine Anzahl von Ladinos, wie die Menschen mit gemischten Anteilen von Genen sowohl weisser, als auch indianischer Herkunft in Mexiko bezeichnet werden - weitestgehend beibehalten. Es hat also hier keine kulturelle Überformung stattgefunden. Das wird ausserdem von der Identitätshierarchie unterstrichen, denn die Identifikation der Tzotzil bezieht sich in erster Linie auf die Herkunft von Zinacantán, als zweites auf die Identität als Indianer und erst zuletzt auf die Identität als Mexikaner.
Ökonomisch sind die Tzotzil als Kleinbauern einzuordnen, sie betreiben also Landwirtschaft mit Mais als der Hauptanbaupflanze. Ihre Siedlungen richten sich deshalb hauptsächlich nach dem Angebot an Wasser und sind als Weiler organisiert. Diese fungieren als politische und zeremonielle Einheiten und liegen an den Hängen der Berge und Hügel, von denen das politische und religiöse Zentrum - dieses selbst liegt schon auf einer Höhe von 2152 Metern über dem Meeresspiegel (Cancian 1965, 10) - umgeben ist.
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