Rezension
»Schon alles zum Ersten Weltkrieg gelesen? Aber wohl nichts, was so spannend wäre wie der Roman. ... Hundertfünfzig Jahre nach Balzac bespielt Lemaitre die menschliche Komödie als Satire.«Susanne Mayer, Die Zeit, 11.12.2014 ("Die Zeit")
»Ein unterhaltsames Stück Literatur, das sich bei aller Schwere des Themas immer eine gewisse Leichtigkeit bewahrt.«Uwe Gosser, Heilbronner Stimme, 24.01.2015 ("Heilbronner Stimme")
»Pierre Lemaitre beweist, dass sich ein ernster gesellschaftskritischer Stoff und unterhaltsames Erzählen keineswegs ausschließen, sondern sich im Gegenteil zu einem literarischen Highlight ergänzen können.«Peter Meisenberg, WDR5 "Lesefrüchte", 24.01.2015 ("WDR 5")
»In diesem herausragend erzählten Roman werden Seelenlandschaften in Trümmer gelegt - im Krieg wie im Frieden.«Judith Gor, Literatopia, 13.01.2015 ("Literatopia")
»Lemaitre ist ein intelligenter Spötter, der mit seinem komisch-ernsten Roman eindrucksvoll vorführt, dass nach dem Ersten Weltkrieg niemand unbeschadet weiterleben konnte.«Sigrid Brinkmann, Deutschlandfunk, 12.01.2015 ("Deutschlandfunk")
»Lemaitre gelingt mit diesem Roman die Quadratur des Kreises: Er berichtet vom Elend des Jahrhundertkrieges, von der unfassbaren Hoffnungslosigkeit der Zeit - und vermag doch eine hinreißende Pikareske vorzulegen. Eine beachtliche Leistung. Am Ende liest man diese Geschichte voller bestialischer Grausamkeiten und menschlicher Abgründe mit einer verblüffenden Heiterkeit, die man sich zu Beginn der Lektüre nicht hätte vorstellen können.«Johannes Balle, Kölner Stadt Anzeiger, 09.01.2015 ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»... hinreißend gestalteter Roman, für den Lemaitre, ein Meister der Erzählkunst, im Herbst letzten Jahres mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet wurde ... Man kann das Buch mit atemloser Spannung lesen und wird zum Zeugen einer Zeit, die in ihren makabren Begleiterscheinungen bisher kaum dokumentiert ist. Spannung bis zur letzten Seite!«Wolf Peter Schnetz, Nürnberger Nachrichten, 02.01.2015 ("Nürnberger Nachrichten")
»Verblüffend spannend und mit viel Witz entwirft Pierre Lemaitre das facettenreiche Bild einer Nachkriegsgesellschaft, die gern von Ruhm und Ehre redet, aber von Profitgier und Korruption getrieben wird.«ELLE, Januar 2015 ("ELLE")
»Die Erniedrigung der toten und lebenden Soldaten in der französischen Nachkriegsgesellschaft ist das große Thema von "Wir sehen uns dort oben", und es rührt an einen Aspekt der Geschichte, dem man sich in Frankreich bisher nicht gestellt hat. ... Pierre Lemaitre formuliert seine Kritik an der französischen Gesellschaft souverän, unterhaltsam und in lockerem Tonfall.«Violetta Hagen, Stuttgarter Zeitung, 19.12.2014 ("Stuttgarter Zeitung")
»Während die Historiker den Weltkrieg mit der synoptischen Brille der Langzeiterkenntnis analysieren, betrachtet Lemaitre ihn von ganz unten: aus dem Schlamm des Granattrichters, aus dem Soldatensarg. Und, noch interessanter, aus den moralischen Abgründen der Kriegsgewinner heraus. Kein Ruhm, nirgends.«Isabel Lauer, Nürnberger Zeitung, 29.11.2014 ("Nürnberger Zeitung")