Die religiös motivierte Knabenbeschneidung im Lichte des Strafrechts. Zugleich ein Beitrag zu Möglichkeiten und Grenzen elterlicher Einwilligung.
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
13.11.2013
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
327
Maße (B/H)
15.7/23.3 cm
Gewicht
430 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-14154-8
Grundlage der Untersuchung ist eine ausführliche Diskussion zum Rechtsgut der Körperverletzungsdelikte sowie zum Wesen der strafrechtlichen Einwilligung. Darauf aufbauend werden Reichweite und Grenzen der elterlichen stellvertretenden Einwilligung in die Knabenbeschneidung erörtert. Die Einflüsse des verfassungsrechtlich garantierten elterlichen Erziehungsrechts auf die stellvertretende Einwilligung werden dabei ebenso beleuchtet wie der Begriff des Kindeswohls.
Insgesamt kommt die Autorin zu dem Ergebnis, dass die Knabenbeschneidung unter gewissen Voraussetzungen bei vorhandener elterlicher Einwilligung nicht strafbar ist.
Die Arbeit schliesst mit einer Besprechung des Ende 2012 in Kraft getretenen § 1631d BGB. Dieser wurde vor dem Hintergrund des umstrittenen Urteils des Landgerichts Köln vom 7. Mai 2012 zur Knabenbeschneidung (Az. 151 Ns 169/11) erlassen.
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