Rezension
» Rennboot ist mehr die Möglichkeit eines Romans, der seinen musikalischen Sog erst dann erzeugt, wenn der Leser mal schwebend über die Seiten gleitet, mal tief in die Fragmente von Geschichten hineintaucht und sich fallenlässt, so als wäre er selbst ein Rennboot, das dahinprescht auf einer Prosa, die ihre Grenzen erkundet.« ("DER SPIEGEL")
»Renata Adler schaut in erster Linie sehr genau hin, kalt und klar, und verkneift sich vorschnelle Urteile. Selbst wer gegen Ende der Lektüre leicht erlahmen sollte, wlrd fasziniert sein von der Erzählweise dieses Romans - der auch nach vier Jahrzehnten grossartig bleibt.« ("NZZ am Sonntag")
»In seiner aggressiven Sehnsuchwirkt Speedboat wie eine Bonnie-and-ClydeGeschichte, in der die beiden ein und dieselbe Person sind; in seiner Skepsis dem Leben gegenüber wie eine Abhandlung über die Absurditäten des Alltags.« ("DIE WELT")
»Ein Feuerwerk an Pointen und Wendungen, lakonisch, aber nicht oberflächlich, und wenn banal im Sujet, dann von literarischer Dichte. Das Buch ist so frisch und direkt, wie es uns (fast) nicht mehr möglich scheint.« ("der Freitag")
»Durchdringend, seltsam hypnotisierend – während man dieses Buch liest, fühlt man sich wie in einem Schneesturm. Willkommen zurück, Renata Adler!« ("The New Yorker")
»Eine Erzählerin, deren Stimme nach Jahrzehnten frisch und originell klingt und von der sich jeder Autor nur wünschen kann, es wäre die eigene.« ("The Guardian")
»Seite um Seite, Zeile um Zeile, ohne die kleinste Unterbrechung brillant.« ("The New York Observer")
»Ein Talisman, eine Waffe, ein Prüfstein – Rennboot wird Sie umhauen, lesen Sie es!« ("Chicago Tribune")