Dürers Selbstbildnis im Pelzrock
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.02.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
5 (Printausgabe)
Dateigröße
424 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656591399
Essay aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, , Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Abhandlung geht davon aus, dass Dürer eine neue, bisher nicht bekannte Geste in die Malerei einführt, die den Künstler einerseits als christusähnliche Ikone
präsentiert und zwar durch die weibliche Kraft des Gebährens, Die Hand zeigt sich in scheidenähnlicher Schöheit, zeigt das Tor durch das wir hindurchgehen um
unseren Lebensweg anzutreten. Es ist Zeichen und Ausdruck von tiefer, menschlicher Einsicht, dass alles Leben aus dem ewige, weiblichen Prinzip stammt.
Dürers 67 x 49 cm grosse "Selbstbildnis im Pelzrock", das der Maler um 1500 auf
Lindenholz malte und sich in der Alten Pinakotek in München befindet, ist nicht nur
die Erhöhung des Künstlers zum jesusähnlichen Rennaicancefürsten, sondern auch
eine Homage an das Künstlertum als Möglichkeit der Schöpfung oder Erschaffung
unvergänglichen "Kunstlebens", worauf auch die lateinische Inschrift aufmerksam
macht, in der geschrieben steht: "So malte ich, Albrecht Dürer aus Nürnberg, mich
selbst mit unvergänglichen Farben im Alter von 28 Jahren". Dabei liegt der
Hauptschwerpunkt der Aussage auf den Worten "unvergängliche Farben". [...]
präsentiert und zwar durch die weibliche Kraft des Gebährens, Die Hand zeigt sich in scheidenähnlicher Schöheit, zeigt das Tor durch das wir hindurchgehen um
unseren Lebensweg anzutreten. Es ist Zeichen und Ausdruck von tiefer, menschlicher Einsicht, dass alles Leben aus dem ewige, weiblichen Prinzip stammt.
Dürers 67 x 49 cm grosse "Selbstbildnis im Pelzrock", das der Maler um 1500 auf
Lindenholz malte und sich in der Alten Pinakotek in München befindet, ist nicht nur
die Erhöhung des Künstlers zum jesusähnlichen Rennaicancefürsten, sondern auch
eine Homage an das Künstlertum als Möglichkeit der Schöpfung oder Erschaffung
unvergänglichen "Kunstlebens", worauf auch die lateinische Inschrift aufmerksam
macht, in der geschrieben steht: "So malte ich, Albrecht Dürer aus Nürnberg, mich
selbst mit unvergänglichen Farben im Alter von 28 Jahren". Dabei liegt der
Hauptschwerpunkt der Aussage auf den Worten "unvergängliche Farben". [...]
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