Die Inszenierung Ludwigs XIV. Ihre Phasen, Methoden und Probleme
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.03.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
510 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656610243
König und Hof trugen ihren Anteil zum kulturellen Aufstieg Frankreichs bei. Rund 10.000 Menschen lebten Mitte des 18. Jahrhunderts im Schloss von Versailles, um ihrem König nahe zu sein. Der König verstand sich als Machthaber und Hausherr im grossen Gebäude Frankreichs . Diese besondere Form gegenseitiger Loyalität wurde durch die entsprechenden Zeremonien und Förmlichkeiten immer wieder beglaubigt.
Ziel dieser Arbeit soll es also sein, das höfisch-soziale System, welches der Befriedung nach innen, der Wehrhaftigkeit nach aussen, der Zentralisierung und damit der Effektivierung der absolutistischen Herrschaftsfunktion Ludwigs XIV. diente, anhand der symbolischen Darstellung von Macht eingehend zu untersuchen. Denn die Inszenierung von Macht, Politik und ihren Protagonisten ist, obwohl schon eine Jahrhunderte alte Erscheinung, auch in der modernen massenmedial geprägten Gesellschaft des 21. Jahrhundert noch ein stark diskutiertes Thema.
Der britische Historiker Peter Burke hat sich intensiv mit der "Verpackung des Monarchen" befasst. Der Autor sieht sein Werk, welches eine wichtige Grundlage dieser Arbeit bildet, "als Fallstudie [...] speziell zum Thema der Produktion grosser Männer" .
Was sind die Methoden, Intentionen und Probleme der Inszenierung des Sonnenkönigs? Welche Persönlichkeiten und Umstände haben dazu beigetragen, dass der "Mythos von Ludwig XIV." überhaupt entstehen konnte? Daher ist es ratsam die einzelnen Phasen der Darstellung Ludwig XIV. in eine enge Verbindung mit dem historischen Hintergrund zu setzen und auf etwaige politische Ereignisse Bezug zu nehmen. Auch stellt sich die Frage nach möglichen Gemeinsamkeiten oder Unterschieden zu heutigen Inszenierungsformen.
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