Trost der Langeweile Die Entdeckung menschlicher Lebensformen in digitalen Welten
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.04.2014
Verlag
RüeggerSeitenzahl
132
Maße (L/B/H)
21.1/14.9/1.5 cm
Gewicht
222 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7253-1016-6
Eduard Kaeser spaziert kultiviert und unaufgeregt durch diese neuen Welten. Dabei entdeckt er menschliche Lebensformen noch in den virtuellsten Umgebungen. Und er sieht, dass die Technologien uns nicht von den alten Beschränkungen erlösen, sondern dass wir letztere als Tugenden wiederentdecken: Eingebunden ins Netz einer ruhelosen Unterhaltungsindustrie finden wir Trost in der… Langeweile.
In seinen Texten geht es Kaeser letztlich immer darum, die Technik vom Menschen her zu denken. Hier gelingen ihm meisterhafte Figuren von den Übergängen und Beziehungen zwischen den beiden Sphären. Die Leserin und der Leser werden bei der Lektüre die Lust an fast verschwundenen Kulturtechniken entdecken – am Verirren, Vergessen, Verlieren und an anderen fröhlichen Wissenschaften.
Der Autor:
Eduard Kaeser, geboren 1948 in Bern. Studium der theoretischen Physik, anschliessend der Wissenschaftsgeschichte und Philosophie an der Universität Bern. Promotion in Philosophie. Bis 2012 Gymnasiallehrer für Physik und Mathematik. Daneben publizistische Tätigkeit über Themen zwischen Wissenschaft und Philosophie, u. a. für den 'Tages-Anzeiger', die 'Neue Zürcher Zeitung' und den Berner 'Bund'. In neuerer Zeit konzentriert sich sein Interesse auf das Thema der Anthropologie im Zeitalter des Künstlichen.
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Das Mediotop und seine Tücken
Trost der Langeweile
oder Die Tugend eines Lasters
Simulo ergo sum
oder Der digitale Dualismus
Geschnatter unter Netzprimaten
oder Ökologie der Aufmerksamkeit
Von Kopf bis Fuss auf Liebe programmiert
oder Maschinen sind auch nur Menschen
Total Recall
oder Die unerträgliche Leichtigkeit des Erinnerns
Nimm und lies – und iss
oder Die Physis des Buches und des Lesens
Montblanc und Macbook
oder Die Intelligenz unserer Finger
Lost in Orientation
oder Der Mensch ist nicht da, wo er ist
Mit dem Kopf gehen
oder Die subversive Automobilität
Ding und Zeug
oder Vom Sammeln und Zerstreuen
Kundinnen und Kunden meinen
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