Frieden stiften durch Theater Konfessionalismus und sein Transformationspotential: interaktives Theater im Libanon
Aus der Reihe
Kultur und soziale Praxis
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Sprache:Deutsch
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Nein
Erscheinungsdatum
31.03.2014
Verlag
TranscriptSeitenzahl
332 (Printausgabe)
Dateigröße
3066 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783839419106
Kann interaktives Theater Frieden stiften? Der Konfessionalismus im Libanon ist geprägt durch die Gewalterfahrung des Bürgerkrieges. Mit einem innovativen Ansatz zur Analyse dieses klientelistischen Konfessionalismus zieht Hannah Reich ein libanesisches Projekt zur Friedensbildung durch interaktives Theater heran. Sie erweitert und konkretisiert hierzu die Theorien des Aktionsforschers Kurt Lewin um die Dimension des Performativen, indem sie das Konzept des 'ästhetischen Raums' nach Augusto Boal hinzunimmt. So gelingt eine Mikroperspektive auf den Konfessionalismus, der Transformationspotentiale offenlegt und zeigt, wie der Gruppenprozess des Forumtheaters Einblicke in den alltäglichen Konfessionalismus geben und das sozialgeographische Methodenrepertoire bereichern kann.
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