Atlanta 1933 Anne Perrin Singleton und Mary Dobbs Dillard haben so gut wie nichts gemeinsam. Perri ist die Tochter eines vermögenden Bankers, begeistert sich für Fotografie und Partys und geniesst es, zur feinen Gesellschaft von Atlanta zu gehören. Dobbs ist die Tochter eines Predigers, in armen Verhältnissen aufgewachsen, lehnt sich gegen jegliche Form von Ungerechtigkeit auf undstammt aus Chicago. Doch die Weltwirtschaftskrise und ihre Folgen führen die beiden jungen Frauen zusammen. Plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war. In einer Zeit voller Turbulenzen müssen Perri und Dobbs um ihre Zukunft kämpfen – und werden einander zum einzigen Halt. Aber kann eine so ungleiche Freundschaft Bestand haben?
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
eskimo81
Book Circle Community
5/5
29.10.2023
Buch (Taschenbuch)
gelähmt vor Angst
Anne Pernin Singleton, Tochter eines vermögenden Bankers, begeistert sich für Partys und Fotografie.
Mary Dobbs Dillard, Tochter eines Predigers und in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen.
Sie haben so gut wie nichts gemeinsam, doch die Wirtschaftskrise führt sie zusammen. Kann eine solche Freundschaft bestand haben?
S. 36
Durch die Augen eines Künstlers kann man den Himmel auf Erden erleben. Bedenke: Die Augen sind die Fenster zur Seele
Was für ein bewegendes Buch.
Zwei Mädchen, zwei Schicksale und doch sind sie sich so nah. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein und doch wäscht eine tiefe und innige Freundschaft heran.
Was für ein wundervolles Buch!
Der Glaube, der Wille Gottes, ein grosses Thema. Wir werden seinen Weg nie verstehen… Wie wahr!
Ein Buch zum mitfiebern, leiden, weinen und die glücklichen Momente geniessen
Viele Lebensthemen, viele Fingerzeige
Was für ein Buch!
Atemlos, ein Buch, das lange nachhallt und tief, sehr tief berührt
Fazit: Eine Freundschaft die unter die Haut geht. Lebensfragen, die mit Gottes Hilfe beantwortet werden. Geschrieben, so bildlich, so fantastisch. Atemlos und in Gedanken versunken taucht man daraus auf. Lange nach der letzten Seite denkt man an Pernin und Mary Dobbs
Ein Wahnsinn-Buch!! Ein Wohlfühl-Buch, das zum Denken anregt
Dieses Buch kann man nicht in Worte fassen - man muss es erleben
smillas_bookworld
aus Rheinland Pfalz
5/5
28.05.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein absolutes Herzensbuch!
Hinter den Wolken ist der Himmel blau
Dobbs und Perri könnten nicht unterschiedlicher sein: Perri, im Wohlstand und Luxus Atlantas aufgewachsen, die auf eine Elite-Schule geht, in einigen Verbindungen tätig und äußerst beliebt ist. Dobbs dagegen wuchs sehr ärmlich als Tochter eines Verkündigungspredigers in Chicago auf, ist verlobt und kann sich die Schule eigentlich nicht leisten. Ihre wohlhabende Tante lädt Dobbs zu sich nach Atlanta ein, damit sie dort auf die gleiche Schule wie Perri gehen kann. Es ist die Zeit der 30er Jahre, die Weltwirtschaftskrise hat Amerika fest im Griff. Vor allem für Perri hat sie tragische Folgen. Trotz ihrer Unterschiede ist Dobbs in dieser schweren Zeit für Perri da. Mit ihrem unerschütterlichen Glauben an Gott schafft sie es Perri aufzumuntern. Doch auch für Dobbs hält das Leben einige Tiefen bereit, die sie (ver-)zweifeln lassen. Und jetzt ist Perri für Dobbs da, um ihr beizustehen und Mut zuzusprechen.
Ich bekam das Buch von meiner Freundin geschenkt. Sie nannte es ein Herzensbuch und dieser Begriff trifft es! Elizabeth Musser schafft es mit ihrer eindringlichen Schreibweise den Leser sofort in den Bann zu ziehen. Dadurch, dass Dobbs und Perri in der Ich-Form abwechselnd ihre Geschichte erzählen, bekommt die Handlung sehr viel Tiefe.
Diese besondere Freundschaft hat mich sehr bewegt. Beide Freundinnen schaffen es, die Kluft der unterschiedlichen Gesellschaftsschichten zu überbrücken, indem sie füreinander da sind, in Freud und Leid, im Zweifeln, Trauern, durch Höhen und Tiefen und in der Zerrissenheit. Zu Beginn ist Dobbs eine bibelfeste, impulsive und intuitive junge Frau, die an ihrem Glauben unerschüttlich fest hält. Später wechseln beide die Rollen, was mich sehr fasziniert hat.
Nebenbei gibt es ein Familiengeheimnis, das Dobbs zu lösen versucht und mehrere Diebstähle, welche die beiden jungen Frauen gemeinsam versuchen aufzudecken. Perris Leidenschaft zur Fotografie führt ebenfalls dazu, dass sie enger zusammengeschweißt werden.
Die Autorin steigert die Spannung langsam und wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf, wodurch ich immer wieder verführt wurde weiterzulesen und mit zu rätseln. Und sie scheut sich nicht, eine sehr deutliche christliche Botschaft zu vermitteln, was mir ausnehmend gut gefallen hat. Man merkt deutlich, dass sie selbst mit ihrer Familie 20 Jahre lang im Missionsdienst in Frankreich gewesen ist. Diese Erfahrungen und Tagebuchaufzeichnungen ihrer Großmutter waren maßgebend beim Schreiben dieses Romans.
Ich kann mich meiner Freundin nur anschließen und möchte dieses Buch jedem ans Herz legen, der gerne vielschichtige Romane mit Gefühl, Tiefgang und einer christlichen Botschaft lesen. Für dieses Buch hat die Autorin auf jeden Fall einen Preis verdient und gehört in dieselbe Riege wie Lynn Austin, Chris Fabry und Sheila Walsh.
E. Huber
5/5
28.05.2021
Buch (Taschenbuch)
Wunderbare Geschichte einer Freundschaft
Der deutsche Titel dieses Buches bringt auf den Punkt, um was es in diesem Buch geht: Freundschaft. Während der Wirtschaftskrise treffen 1933 die beiden Teenager Perri und Dobbs aufeinander. Die eine aus vornehmem Hause, bedacht auf soziale Stellung und was andere Menschen über sie denken. Die andere Tochter eines Predigers, in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und stark in ihrem Glauben. Anfangs eckt die gradlinige, unkonventionelle Dobbs bei Perri an, doch trotz vieler Unterschiede entsteht mit der Zeit ein festes Band zwischen den beiden. Nicht zuletzt wegen einer schrecklichen Familientragödie, die Perris Welt auseinanderbrechen lässt und in der Dobbs ihr treu zur Seite steht.
Während Perri mit dem Verlust ihres sozialen Status und den Folgen vom Tod des Vaters zu kämpfen hat, gewöhnt sich Dobbs immer mehr an das angenehme Leben, das ihre wohlhabende Tante ihr nun ermöglicht. Gleichzeitig beginnt sie mit ihrem Vater zu hadern, je mehr sie sich Gedanken um seine gute Herkunft und das jetzige Leben in Armut macht und seiner Vergangenheit auf die Spur kommt. Als dann noch die lebensbedrohliche Krankheit ihrer Schwester dazu kommt, verliert Dobbs mehr und mehr ihren Glauben. Sie ist wütend auf einen Gott, der bei den schrecklichen Ereignissen ihrer Familie nicht eingreift. An diesem Punkt ist es Perri, welche den Glauben neu gefunden hat, die ihre Freundin nicht aufgibt und für sie da ist.
Meiner Meinung nach ist Elizabeth Musser hier ein wunderbarer Roman über Freundschaft gelungen. Sie nimmt den Leser mit in eine Geschichte von Geben und Nehmen, von Brauchen und Gebrauchtwerden, Höhen und vor allem auch Tiefen, die echte Freundschaft nicht auslöschen können.
Neben der Freundschaft geht es um die Frage, ob Gott vertrauenswürdig ist und versorgt. Es geht um den Kampf mit Gottes Wegen, die für uns Menschen nicht immer (sofort) verständlich sind. Besonders in Dobbs Geschichte kommt dieser Kampf sehr authentisch rüber.
Das Buch ist angenehm zu lesen und hat eine gute Mischung aus Tiefgang und Spannung. Das erste Buch das ich von Elizabeth Musser gelesen habe und ganz sicher nicht das letzte.
Sonnenwind
aus Schwabenland
5/5
03.09.2014
Buch (Taschenbuch)
Ein ganz ausgezeichnetes…
Ein ganz ausgezeichnetes Buch, das alles zu bieten hat, was man sich von einem Buch erhofft Wegen des Titels hätte ich dieses wunderbare Buch um ein Haar nicht gelesen - und wie schade wäre das gewesen! Und in der Tat: Atlanta hat keine Bedeutung; die Handlung hätte auch an jedem anderen Ort spielen können. Was das Buch zu etwas Besonderem macht, sind die Charaktere, die wunderbar detailliert, aussagekräftig und lebensecht gezeichnet sind, aber auch ihre Beziehung untereinander: Da ist Dobbs, die Tochter eines armen Predigers, die in ihrem Leben schon viele Wunder erlebt hat; da ist Perri, eine wohlhabende Tochter der Oberschicht, die den Umgang mit Menschen außerhalb ihrer Klasse nicht gewohnt ist. Ihr Leben besteht aus Partys, Tanz und Vergnügen - man könnte meinen, die beiden kommen von verschiedenen Enden des Universums. Trotzdem verstehen sie sich ausgezeichnet und können sich aneinander aufrichten. Doch dann beginnt der Wind des Lebens um sie herum zu tosen, und das Unterste kehrt sich zuoberst. Nichts ist mehr wie es war - und kaum etwas ist noch, was es scheint. Beide müssen ihre Hintergründe hinterfragen und sich der Wirklichkeit stellen. Das bringt Konflikte für beide und auch für ihre gesamte Umgebung. Die Personen sind wunderbar charakterisiert und die Konflikte logisch und vorstellbar; man ist mitten im Geschehen, lebt und leidet mit - und rätselt mit, was geschehen ist. Der Selbstmord von Perris Vater und der finanzielle Ruin der Familie wirft Schatten auf alle in der Umgebung. Die gesamte Handlung hindurch meint man, die Hintergründe zu kennen - und doch kommt erst am Schluß heraus, wie sich alles wirklich zugetragen hat und warum. Bis dahin ist der Krimi absolut mitreißend. In der Zwischenzeit hat der Leser wertvolle Hinweise und Anregungen für sein eigenes Leben gefunden und großen Nutzen aus dem Buch gezogen. Besonders gefallen hat mir die natürliche Beschreibung des Glaubens. Hier ist nichts rosarot besprüht, sondern alles realistisch erzählt. So funktioniert der Glaube! Und das alles ist auch für Außenstehende deutlich und nachvollziehbar. Hervorragendes Buch mit Tiefe und Aussage! Eine absolute Leseempfehlung! Die Autorin kommt auf meine Liste.