Die Theodizee-Frage. Warum lässt Gott Leid zu?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
23.06.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
530 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656677147
Joachim Kahl, ein Theologe und überzeugter Atheist, formuliert das eigentliche Problem mit der Frage "Wie kann ein angeblich liebender Gott, bei dem kein Ding unmöglich ist, die Lebewesen, die er doch geschaffen hat, so unsäglich leiden lassen?" Wäre Gott ein schwacher und handlungsunfähiger Gott, wäre es verständlich, dass er nicht eingreift. Wie Kahl aber andeutet, ist für den Gott, an den die Menschen glauben und der sich selbst als "den Allmächtigen" bezeichnet, nichts unmöglich. Erkennbar wird ein Widerspruch zwischen dem Leid auf der Welt und Gott als liebendem Vater.
Genau diese Aussage bezeichnet den Kern des Problems. Gott ist voller Liebe für den Menschen, der Mensch leidet und es widerfährt Böses, Gott könnte das Leid verhindern, tut es jedoch nicht. Gibt es möglicherweise Gründe dafür, warum Gott trotz seiner Liebe und Allmacht nicht eingreift, wenn die Menschen leiden?
Zahlreiche Theologen und Philosophen setzen sich mit der Frage, warum Gott Leid zulässt, auseinander. Der Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz, hatte dem Problem den Namen Theodizee, der aus dem Altgriechen kommt (¿e¿¿ (theos) = "Gott" und d¿¿¿ (dike) = "Gerechtigkeit") und "Rechtfertigung Gottes" bedeutet, gegeben. Dieser Terminus wird in der Theologie für die Beschreibung dieses Problems verwendet.
Aber was ist nun eigentlich genau dieses Theodizee-Problem?
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