Vor Verabschiedung der SE-VO waren die Möglichkeiten einer grenzüberschreitenden Verschmelzung eingeschränkt. Im bahnbrechenden Urteil des EuGH in der Rechtssache „SEVIC“ wurde die Behinderung einer grenzüberschreitenden Verschmelzung durch nationales Recht unter bestimmten Voraussetzungen als Verstoss gegen die Niederlassungsfreiheit qualifiziert. Mit der Verabschiedung der Richtlinie 2005/56/EG und deren Umsetzung im EU-VerschG wurde schliesslich ein Verfahren geschaffen, das den Anforderungen und Problemen der grenzüberschreitenden Verschmelzungen gerecht wird. Die Arbeit konzentriert sich insbesondere auf das Urteil des EuGH in der Rechtssache „SEVIC“ sowie auf das grenzüberschreitende Verschmelzungsverfahren. Neben der detaillierten dogmatischen Aufarbeitung der grenzüberschreitenden Verschmelzung werden in diesem Buch auch die in der Praxis wichtigsten Problembereiche und Fragen dargestellt und Lösungen präsentiert.
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