Regulationsstörungen. Exzessives Schreien im Säuglingsalter und Trimenonkoliken Symptome, Zusammenhänge, Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Hilfsangebote
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
13.08.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
64
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.5 cm
Gewicht
107 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-70925-1
"Dreimonatskolik" mit all ihren Begleiterscheinungen durch viele verschiedene Faktoren ausgelöst wird. Sie wird heute als Regulationsstörung bezeichnet, die sich ausser in exzessivem Schreien häufig auch in Fütterungs- und Schlafstörungen äussert.
Die Regulationsstörungen ( veraltet: Trimenon- bzw. Dreimonatskoliken) der kleinen Säuglinge sind für alle Betroffenen ein belastendes Problem, für das die konventionelle Medizin selten befriedigende Erklärungen oder Lösungen anbietet. Schreiende Babys versetzen Eltern in Alarmbereitschaft, was den Alltag auf Dauer erheblich erschwert. Da sich diese Babys kaum beruhigen lassen, treten bei den Eltern Schuld-, Ohnmachtsgefühle und Versagensängste auf, was das frische Elternglück stark einschränken kann. Auf Dauer können sogar - durch stressbedingte gegenseitige Schuldzuweisungen - partnerschaftliche Probleme entstehen.
Die gestressten Eltern reagieren immer heftiger, wenn sich das Baby nicht beruhigen lässt. Schreibabys sind laut Studien besonders gefährdet, ein Schütteltrauma zu erleiden, wenn unwissende Eltern es in ihrer Verzweiflung schütteln. Innerhalb kürzester Zeit kann das Baby dadurch schwerwiegende Schäden erleiden: Wird ein kleines Kind geschüttelt, während es am Oberkörper gehalten wird, schleudert sein Köpfchen nach vorne und hinten. Die Nackenmuskulatur ist noch schwach und der Kopf macht bei Babys einen grossen Teil des Körpergewichts aus. Dadurch bewegt sich die Gehirnmasse hin und her, wodurch Blutgefässe und Nervenbahnen reissen können und es zu Hirnblutungen und Hirnverletzungen kommen kann. Auch Blutungen an der Augennetzhaut sind möglich, die zu Sehstörungen oder sogar zu Blindheit führen können.
In Deutschland gibt es etwa 400 Fälle von Schütteltraumen jährlich. Fast 25% der Kinder können nicht mehr gerettet werden, viele leiden unter schwerwiegenden Folgeschäden.
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