Das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" von Peter Eisenman. Ein "Counter-Monument"?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.08.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
1905 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656726210
Wie positionier(t)en sich dagegen die bildenden Künste zum "Unvorstellbaren"? Welcher Mittel bedien(t)en sich die "memory-artists" um dem "Unsagbaren" Ausdruck zu verleihen und mit welcher Intention?
James E. Young, der sich als Professor für "Judaic Studies" und Direktor der "Association of Jewish Studies" intensiv mit der Erinnerung an den Holocaust und mit künstlerischen Verarbeitungsformen beschäftigt hat, beschreibt mit seiner These des "Counter-Monument" eine Form der Auseinandersetzung, welche er vor allem in den 1980er Jahren in Deutschland beobachtet hat. Diesen "Gegen-Denkmälern" liegt der Skeptizismus der Künstler zugrunde, die jede Verknüpfung von Erlösung und Vernichtung, ob religiöser, ästhetischer oder politischer Art, ablehnen.
Doch wie sieht das kontemporäre Denkmal aus? Am Beispiel des "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" soll diese Frage erörtert werden. Handelt es sich auch hier um ein "Counter-Monument"?
Zur Beantwortung der Frage soll in der vorliegenden Arbeit zunächst die Bezeichnung "Counter-Monument" definiert und anhand von Beispielen näher erläutert werden. Im Anschluss wird das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" in seiner Entstehung von der Bürgerinitiative 1988, über die Wettbewerbe 1995 und 1997 bis zur Fertigstellung 2005 in stark komprimierter Form vorgestellt, um das Monument anschliessend unter dem Gesichtspunkt des "Counter-Monument" zu betrachten und zu bewerten.
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