Produktbild: Der Höllenexpress

Der Höllenexpress Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

08.01.2015

Herausgeber

Luzifer-Verlag

Verlag

Luzifer Verlag

Seitenzahl

360

Maße (L/B/H)

19/12.6/3 cm

Gewicht

404 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Hell Train

Übersetzt von

Stefan Mommertz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95835-026-7

Beschreibung

Rezension

"Fowler schreibt teuflisch kluge und sarkastische Romane." (Val McDermid, The Times)

"Christopher Fowler ist ein preisgekrönter Schriftsteller, der auch einen guten Serienmörder abgeben würde." (Time Out)

"Fowler fordert seine Leser immer wieder auf, die Grenzen zwischen Unschuld und Bosheit, Rationalität und Paranoia neu zu finden ... Er hat die unheimliche Fähigkeit, den Terror ans Tageslicht zu ziehen." (The Guardian auf Demonised)

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

08.01.2015

Herausgeber

Luzifer-Verlag

Verlag

Luzifer Verlag

Seitenzahl

360

Maße (L/B/H)

19/12.6/3 cm

Gewicht

404 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Hell Train

Übersetzt von

Stefan Mommertz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95835-026-7

Herstelleradresse

Luzifer
Gelsenkirchener Str. 32
8560 Pegia
CY
info@luzifer-verlag.de

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    5/5

    10.08.2017

    Buch (Paperback)

    Ein klassischer Horrorfilm in...

    Ein klassischer Horrorfilm in Buchform. Christopher Fowler baut in seine liebevolle Hommage an das legendäre britische Studio Hammer ein, was Grusel ausmacht und erzeugt.

  • Monika

    aus Wien

    4/5

    23.07.2022

    Buch (Paperback)

    Eine höllische Fahrt

    1966 geht es im Filmbuissnes hoch her. Namenhafte Studios buhlen um die Gunst der Zuseher, Horrorfilme erfreuen sich großer Beliebtheit und nicht nur in Hollywood wird produziert. Shane, ein Drehbuchautor, lässt Los Angeles hinter sich und fährt nach England, um sich bei Hammerfilms vorzustellen. Schnell kommen die Anwesenden ins Gespräch und Shane soll innerhalb von 5 Tagen ein Drehbuch schreiben. Einzige Bedingung, es soll auf einem anderen Kontinent spielen und so viel Blut, Horror und Grusel wie möglich beinhalten. Während Shane noch am Grundpfeiler seiner Story hängt fällt ihm ein Brettspiel mit dem Titel "Der Höllenexpress" in die Hände. Hier nimmt die Story ihren Lauf und Shane beginnt das Drehbuch rund um die Figuren Isabella, Nicholas, einem Pfarrerehepaar aus England und einem Zugführer zu schreiben. Dabei siedelt er die Geschichte im Zeitraum des ersten Weltkrieges an, in einer Ortschaft namens Chelmsk und hier trifft man auf die ersten Figuren der Handlung. Denn der Zug namens Ärzengel fährt stets um Mitternacht und niemand ist freiwillig bereit einzusteigen. Durch gewisse Umstände werden dies Handlungstragenden Figuren dazu jedoch gezwungen. Dabei zeigt sich, dass ein Buch, oder in dem Fall das Schreiben eines Drehbuches, bereits einen inneren Film ablaufen lässt. Denn man fühlt sich sofort in die Story hineingezogen. In den Charme der frühen 60er Jahre Horrorfilme, wo mit vielen kreischenden Frauen, Blut und mystischen Hintergründen eine Geschichte erzählt wurde. Das Buch ist allerdings nichts für schwache Nerven, denn an manchen Stellen wird es schon sehr detailiert, wenn der Autor von etwaigen Handlungen berichtet. Manchmal wäre hier weniger etwas mehr gewesen, aber es gleitet immerhin noch nicht ins Genre Splatter ab, was diesen Umstand wieder aufwiegt. Das es mit dem Ärzengel eine besondere Bewandnis haben muss wird spätestens ab der Mitte des Buches so richtig deutlich. Während die Handlung hier vorangeht erlaubt der Autor dem Leser zudem einen Blick auf Shane, wenn er mit dem Verlauf seiner Geschichte hadert. Insbesondere als es um die Rollenbesetzung geht. Hier kann man sich einige der größten Namen der Filmgeschichte sehr gut für diverse Besetzungen vorstellen. Alleine der Zugführer macht da einiges her und bietet auch noch Überraschungen, die man so nicht erwartet hätte. Isabella ist in dem Punkt genauso eine interessante Figur. Zu Beginn eher nebensächlich behandelt und ein wenig wie das unliebsame Anhängsel bekommt sie zum Schluss hin einen größeren Stellenwert, was sich insbesondere am Ende des Buches gut macht. Es schließt zudem einen guten Kreis zum Anfang der Story und des Grundgedankens von Shanes Drehbuch. Fazit: Die Geschichte bewegt sich am Rand zwischen dem guten, alten Horror und den Anfängen des Splatter. Allerdings vermeidet es der Autor gekonnt zuviel zur Schau zu stellen und fesselt den Leser gerade damit an die Handlung.

  • NiWa

    5/5

    03.12.2017

    eBook (ePUB)

    Im abgefahrenen Horror-Zug

    Eine Zugreise in Osteuropa während des ersten 1. Weltkriegs. Vier Passagiere steigen in einem Zug um den herannahenden Truppen zu entgehen. Doch sie ahnen nicht, dass auf dieser Reise der Horror erst seinen Anfang nimmt. Es handelt sich um einen Horror-Roman, der die typischen Filmelemente des Genres zu einer abgefahrenen Reise vermischt. Christopher Fowler spielt mit sämtlichen Elementen, die man aus Filmen kennt. Er nimmt eine Prise Dracula, mischt menschenfressende Käfer dazu, lässt Geister auferstehen und stiehlt mit einem Grinsen dem Teufel den Kochlöffel aus der Hand. Die Rahmenhandlung ist in der Blütezeit der klassischen Horrorfilme angesiedelt. Ein Drehbuchautor stellt sich bei den Hammer-Film-Studios vor und wird aufgefordert, einen neuen Film zu schreiben. In diesem Abschnitt erlebt die Welt der alten Horrorfilme eine Wiedergeburt. Man sieht, wie Filmkulissen kreiert und umgestaltet werden, erfährt, wie in den 1960er-Jahren Schauspieler und Filmschaffende familiär zusammengearbeitet haben, und wie sich der Horror-Film langsam schon schwer getan hat, weil es an frischen Ideen gemangelt hat. Kernstück der Handlung ist natürlich das Drehbuch, also die Fahrt im Höllenexpress. Hier steigen vier Passagiere in das dampfende Ungetüm ein, weil sie sich vor Soldaten retten wollen. Isabella ist eine osteuropäische Schönheit vom Land, die vom britischen Gentlemen und Abenteurer Nicholas errettet wird. Thomas wird von seiner herrschsüchtigen Frau Miranda - die sich von ihrem Eheleben mehr als die Tristesse an der Seite eines Pfarrers erträumte - in den Zug geschleift, wodurch alle auf der gleichen Reise sind, die in den Schlund der Hölle führen wird. Diese Reise ist von altbekannten Monstern, schaurigen Käfern und einer ausweglosen Situation geprägt. Das Mysterium des Zuges schlägt zu. Die Passagiere können nicht entkommen. Und der Zugführer zeigt sich an deren Elend nur leidlich interessiert. „… das hier ist mehr als ein Zug. Es ist eine Sammlung von Schrecken, die sich bis in die Unendlichkeit entfalten können.“ (S. 85) Durch das Aufflammen klassischer Horror-Elemente hat mir die Reise sehr großen Spaß gemacht. Der Stil und die Handlung ist an die alten Horror-Klassiker aus der Filmwelt angelehnt und ich habe mich ausgezeichnet unterhalten gefühlt. Es dauert bis die Passagiere ihre Misere begreifen, bis sie das Geschehen verarbeitet haben und man weiß beim Lesen, dass wohl bald Endstation ist. „Der Höllenexpress“ ist ein wahnsinnig unterhaltsames Werk, das durch das hohe Tempo und seine horrormäßigen Figuren brilliert. Christopher Fowler hat sich mit seinem „Der Höllenexpress“ von der Masse abgehoben und die Zugfahrt hat mir sehr großen Spaß gemacht! Wer also alte Filme und Monster mag, sich auf eine abgefahrene Reise begeben will und keine Angst vor Ekelszenen hat, sollte den nächsten Zug nehmen. Es ist eine Fahrt, die man nicht so schnell vergessen wird.

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