Das kranke System Von der Krankheitswirtschaft zum Menschenkümmern - Plädoyer für einen neuen Zugang zu Pflege und Medizin
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.09.2014
Verlag
TreditionSeitenzahl
132 (Printausgabe)
Dateigröße
2606 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783849598709
Das Gesundheitssystem ist krank, aber noch zu heilen. Seine
Ökonomisierung hat nicht nur den Beruf des Arztes zu einem
>Geschäftsmodell< auf einem >Medizinmarkt< gemacht, sondern
riskiert, zu einem >unlogischen<, inhumanen und ungerechten
Versorgungssystem zu führen, ohne seine ökonomischen Ziele zu
erreichen.
Dr. Bernhard Stein zeigt die Schwachstellen unseres
Gesundheitsversorgungssystems auf, das in seinem aktuellen Zustand
nicht dazu geeignet ist, die gesellschaftlichen Anforderungen
zukünftig noch zu bewältigen. Die medizinische Versorgung der
Bevölkerung kann nicht an Wachstums- und
Rationalisierungsmassstäben allein ausgerichtet werden.
Der Autor plädiert dafür, die Krise als Chance für eine
grundlegende Neuausrichtung zu verstehen und stellt ein Konzept
vor, in dessen Zentrum die Metamorphose des Akut-Krankenhauses
alter Schule in eine schlanke, modulare und regional vernetzte
Struktur steht - unter dem Leitmotiv >ambulant vor stationär< und
>Synergie statt Konkurrenz<. Das stellt die Menschen wieder in den
Mittelpunkt und führt angesichts der ausufernden Kosten des
Geschäftsmodells > Gesundheit< von der industriell-keynesianischen
Herangehensweise weg.
Ökonomisierung hat nicht nur den Beruf des Arztes zu einem
>Geschäftsmodell< auf einem >Medizinmarkt< gemacht, sondern
riskiert, zu einem >unlogischen<, inhumanen und ungerechten
Versorgungssystem zu führen, ohne seine ökonomischen Ziele zu
erreichen.
Dr. Bernhard Stein zeigt die Schwachstellen unseres
Gesundheitsversorgungssystems auf, das in seinem aktuellen Zustand
nicht dazu geeignet ist, die gesellschaftlichen Anforderungen
zukünftig noch zu bewältigen. Die medizinische Versorgung der
Bevölkerung kann nicht an Wachstums- und
Rationalisierungsmassstäben allein ausgerichtet werden.
Der Autor plädiert dafür, die Krise als Chance für eine
grundlegende Neuausrichtung zu verstehen und stellt ein Konzept
vor, in dessen Zentrum die Metamorphose des Akut-Krankenhauses
alter Schule in eine schlanke, modulare und regional vernetzte
Struktur steht - unter dem Leitmotiv >ambulant vor stationär< und
>Synergie statt Konkurrenz<. Das stellt die Menschen wieder in den
Mittelpunkt und führt angesichts der ausufernden Kosten des
Geschäftsmodells > Gesundheit< von der industriell-keynesianischen
Herangehensweise weg.
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