Seinsgeschichte und phänomenologischer Realismus Eine Interpretation und Kritik der Spätphilosophie Heideggers
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.01.2015
Verlag
Mohr SiebeckSeitenzahl
517
Maße (L/B/H)
2.8/15.5/23.1 cm
Gewicht
774 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-16-153466-9
Heideggers Philosophie nach
Sein und Zeit
ist von dem Gedanken geprägt, dass Sein geschichtlich verstanden werden muss. Zugleich vertritt Heidegger aber etwa in
Bauen Wohnen Denken
und
Das Ding
die These, dass es einzelne Dinge sind, an denen die Welt erscheint. Wie diese beiden Überlegungen zusammengehen können, lässt sich nur in einer systematischen Interpretation erschliessen. Heideggers Denken wird so als "phänomenologischer Realismus" verständlich. Tobias Keiling zeigt, wie sich dieser phänomenologische Realismus aus Heideggers Interpretationen von Kant und Hegel ergibt und sich auf die Phänomenologie Husserls zurückbezieht. Einleitend wird die Bedeutung von Heideggers Denken in aktuellen Debatten um einen metaphysischen Realismus verortet. Im Gedanken, dass Dinge kulturelle Formationen erschliessen, wird Heidegger auch zum Vordenker einer Diskussion um Dinglichkeit und Materialität in den Kulturwissenschaften.
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