Produktbild: Failed States

Failed States The Abuse of Power and the Assault on Democracy

Aus der Reihe St. Martins Press-3PL
1

Fr. 10.00

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.03.2007

Verlag

Penguin Books Ltd

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2201 KB

Sprache

Englisch

EAN

9780141925219

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Ja

Zum Lesen dieses eBooks auf Geräten der tolino Familie sowie auf sonstigen eReadern und am PC benötigen Sie eine Adobe ID. Weitere Hinweise zum Lesen von kopiergeschützten eBooks finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

29.03.2007

Verlag

Penguin Books Ltd

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2201 KB

Sprache

Englisch

EAN

9780141925219

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Die USA als gescheiterter Staat

Mario Pf. aus Oberösterreich am 18.01.2021

Bewertungsnummer: 584407

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Failed States" versteht sich als Gesamtkritik an den USA, ihrer Innen-, Außen- und Wirtschaftspolitik, weshalb dieses Buch sich auch nicht scheut in der Geschichte weiter zurückzugehen, als nur bis zum Jahr 2001. So verweist er im Zusammenhang mit dem "Star Wars"-Programm der US-Regierung (das neben Raketenabwehr auch orbitale Angriffswaffen umfasst, mit denen innerhalb von 30 Minuten weltweit jedes beliebige menschliche Ziel ausradiert werden könnte) auf die lange Geschichte der Weltall-gestützen Kriegsführung seit Reagan und die besorgniserregenden Entwicklungen unter Bill Clinton. Kritik gilt also nicht rein der Bush-Administration, sondern bricht ein Tabu, durch das sich die Ablehnung des Kritikers Noam Chomsky gut verstehen lässt, verzichtet er doch auf eine retrospektive Idealisierung vergangener US-Regierungen. Chomsky spricht dabei betont nie von Amerika, sondern von der Regierung und dem System, welches den Willen des Volkes, durch den es im Grunde legitimiert wird, nur zu häufig ignoriert. Um Frieden und Wohlstand des eigenen Landes zu sichern wagt die USA ein gefährliches Spiel, das sie als Verbündete jener Regime auftreten lässt, die von ihr einst als Achse des Bösen bezeichnet wurden. Die Bereitschaft feindlichen Ländern mit einem atomaren Angriff zu drohen und neue Nuklearwaffen zu entwickeln verschärft die Lage umso mehr, weshalb betroffene Länder fast gezwungen sind sich atomare Waffen anzueignen, um einer US-Invasion entgehen zu können. Dabei erweist sich die US-Politik oft genug als kontraproduktiv, während sie sich das Anti-Terror-Know-how von repressiven Regimen zu Nutze machen, machen sie sich damit selbst zum Ziel und wie das Beispiel Irak beweist, waren auch die Versuche Massenvernichtungswaffen dort sicherzustellen, nur eine typische Lüge, um andere Interessen durchzusetzen. Labore und Fabriken, die für Waffenherstellung gerüstet waren, ließen die US-Besatzer einfach plündern, mit Folgen die sich noch zeigen werden. Selbst Menschenrechtsverletzungen und Expansionsdrang finden in der US-Geschichte große Vorbilder, wie den Indianerkriegen, die als großangelegter Völkermord von der damaligen Weltöffentlichkeit, sofern man von einer solchen überhaupt sprechen konnte, bedenkenlos hingenommen wurde und das in der damals mustergültigen Demokratie. Der Stolz so manches amerikanischen Repräsentanten auf die glorreiche Landesgeschichte mag zu Verblendung geführt haben, die an die Worte des britischen Bestsellerautors Robert Harris erinnert, der schon einmal auf die Ähnlichkeiten der USA zum antiken Rom hinwies. Der Umfang dieses Buches ist überragend und selbst wenn sich Noam Chomskys Kritik als Schwarz-Weiß-Sicht banalisieren lässt, ist sie doch grundsätzlich den Tatsachen entsprechend. Allerdings macht er auch kleinere Fehler, wenn er die vier 2004 in Falludscha ermordeten Söldner der Firma Blackwater als Aufbauhelfer bezeichnet und im Falle des ehemaligen britischen Botschafters Craig Murray diskreditierende Angaben unter den Tisch fallen lässt. Noam Chomsky punktet eindeutig mit seiner breiten Sachkenntnis und geschichtlichen Wissen, sodass "Failed States" sich in jeder Hinsicht als Generalabrechnung mit den USA als politisches System bezeichnen darf. Fazit: Nach der Lektüre dieses Werks wird es dem Leser umso klarer, wie sich die Probleme der USA in ihrer Gesamtheit erfassen lassen und woraus sie entstanden sind. Noam Chomskys Kritik ist verständlich, fundiert, logisch und enthüllt fast beiläufig aber schonungslos die Schattenseiten des US-Systems.

Die USA als gescheiterter Staat

Mario Pf. aus Oberösterreich am 18.01.2021
Bewertungsnummer: 584407
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Failed States" versteht sich als Gesamtkritik an den USA, ihrer Innen-, Außen- und Wirtschaftspolitik, weshalb dieses Buch sich auch nicht scheut in der Geschichte weiter zurückzugehen, als nur bis zum Jahr 2001. So verweist er im Zusammenhang mit dem "Star Wars"-Programm der US-Regierung (das neben Raketenabwehr auch orbitale Angriffswaffen umfasst, mit denen innerhalb von 30 Minuten weltweit jedes beliebige menschliche Ziel ausradiert werden könnte) auf die lange Geschichte der Weltall-gestützen Kriegsführung seit Reagan und die besorgniserregenden Entwicklungen unter Bill Clinton. Kritik gilt also nicht rein der Bush-Administration, sondern bricht ein Tabu, durch das sich die Ablehnung des Kritikers Noam Chomsky gut verstehen lässt, verzichtet er doch auf eine retrospektive Idealisierung vergangener US-Regierungen. Chomsky spricht dabei betont nie von Amerika, sondern von der Regierung und dem System, welches den Willen des Volkes, durch den es im Grunde legitimiert wird, nur zu häufig ignoriert. Um Frieden und Wohlstand des eigenen Landes zu sichern wagt die USA ein gefährliches Spiel, das sie als Verbündete jener Regime auftreten lässt, die von ihr einst als Achse des Bösen bezeichnet wurden. Die Bereitschaft feindlichen Ländern mit einem atomaren Angriff zu drohen und neue Nuklearwaffen zu entwickeln verschärft die Lage umso mehr, weshalb betroffene Länder fast gezwungen sind sich atomare Waffen anzueignen, um einer US-Invasion entgehen zu können. Dabei erweist sich die US-Politik oft genug als kontraproduktiv, während sie sich das Anti-Terror-Know-how von repressiven Regimen zu Nutze machen, machen sie sich damit selbst zum Ziel und wie das Beispiel Irak beweist, waren auch die Versuche Massenvernichtungswaffen dort sicherzustellen, nur eine typische Lüge, um andere Interessen durchzusetzen. Labore und Fabriken, die für Waffenherstellung gerüstet waren, ließen die US-Besatzer einfach plündern, mit Folgen die sich noch zeigen werden. Selbst Menschenrechtsverletzungen und Expansionsdrang finden in der US-Geschichte große Vorbilder, wie den Indianerkriegen, die als großangelegter Völkermord von der damaligen Weltöffentlichkeit, sofern man von einer solchen überhaupt sprechen konnte, bedenkenlos hingenommen wurde und das in der damals mustergültigen Demokratie. Der Stolz so manches amerikanischen Repräsentanten auf die glorreiche Landesgeschichte mag zu Verblendung geführt haben, die an die Worte des britischen Bestsellerautors Robert Harris erinnert, der schon einmal auf die Ähnlichkeiten der USA zum antiken Rom hinwies. Der Umfang dieses Buches ist überragend und selbst wenn sich Noam Chomskys Kritik als Schwarz-Weiß-Sicht banalisieren lässt, ist sie doch grundsätzlich den Tatsachen entsprechend. Allerdings macht er auch kleinere Fehler, wenn er die vier 2004 in Falludscha ermordeten Söldner der Firma Blackwater als Aufbauhelfer bezeichnet und im Falle des ehemaligen britischen Botschafters Craig Murray diskreditierende Angaben unter den Tisch fallen lässt. Noam Chomsky punktet eindeutig mit seiner breiten Sachkenntnis und geschichtlichen Wissen, sodass "Failed States" sich in jeder Hinsicht als Generalabrechnung mit den USA als politisches System bezeichnen darf. Fazit: Nach der Lektüre dieses Werks wird es dem Leser umso klarer, wie sich die Probleme der USA in ihrer Gesamtheit erfassen lassen und woraus sie entstanden sind. Noam Chomskys Kritik ist verständlich, fundiert, logisch und enthüllt fast beiläufig aber schonungslos die Schattenseiten des US-Systems.

Kundinnen und Kunden meinen

Failed States

von Noam Chomsky

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Failed States