Das arabische Element in der spanischen Dichtung des 15. bis 17. Jahrhunderts Eine vergleichende Studie anhand der Schönheitsbeschreibung
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
07.10.2014
Verlag
ErgonSeitenzahl
308
Maße (B/H)
15.5/23 cm
Gewicht
530 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-95650-054-1
Die arabische Kultur hinterliess auch nach dem schrittweisen Verlust der muslimischen Gebiete bis zu dem endgültigen Ende von al-Andalus ihre Spuren in der spanischen Kultur. Einer der wichtigsten Bereiche ist hier die spanische Literatur, in der sich zahlreiche Einflussbelege finden lassen. Angesichts der Tatsache, dass die arabische Dichtung der wichtigste Pfeiler der arabischen Literatur war, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch hier ein Einfluss auf mehreren Ebenen stattgefunden hat. Schaut man sich die Entwicklung der spanischen Liebesdichtung an, wird diese Annahme besonders hinsichtlich der metaphorischen Beschreibung der Geliebten bestärkt, in der Ende des 15. Jahrhunderts ein plötzliches Aufblühen der Metaphorik stattgefunden hat, was im 16. Jahrhundert in einer wahren Metaphernexplosion gipfelte. Die Bilder sind denen der arabischen Dichtung sehr ähnlich und so stellt sich die Frage, ob 800 Jahre arabisch-islamische Herrschaft vielleicht doch einen intensiveren Einfluss auf die spanische Liebesdichtung des siglo de oro gehabt haben könnten, als bisher angenommen.
Die vorliegende Dissertation setzt sich mit dieser Problematik auseinander, indem sie zunächst auf der Grundlage soziokultureller, geschichtlicher und literaturwissenschaftlicher Gesichtspunkte die verschiedenen Faktoren, die für einen möglichen Transmissionsprozess von Bedeutung sind, aufschlüsselt und anschliessend eine komparative Analyse entsprechender Textstellen aus der spanischen und arabischen Literatur vornimmt.
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