Bedeutung und Manipulation des LIBOR
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
15.10.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
60
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.5 cm
Gewicht
101 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-76856-2
Der Interbankenmarkt kam nahezu zum Erliegen. Geldmittel mit einer Laufzeit von mehr als ein paar Tagen waren kaum noch verfügbar. Zu den wichtigsten Finanzmarktindikatoren gehörten die Geldmarktsätze des Interbankenmarktes. Diese stiegen ab 2007 enorm an. Auch die Differenzen (Spreads) zwischen diesen Geldmarktsätzen und Zinssätzen, die üblicherweise eng miteinander korreliert waren, weiteten sich extrem aus. Eindeutige Indikatoren für Unruhen im Interbankenmarkt. Einer dieser Zinssätze, der als wichtiger Indikator diente und stark beobachtet wurde, war der Libor - der London Interbank Offered Rate. Auch er wich ab 2007 stark von seinem vorherigen Verlauf ab. Auch die Korrelationen mit vergleichbaren Zinssätzen nahm stark ab. Der Libor sorgte innerhalb der Turbulenzen zusätzlich für Aufmerksamkeit, als 2008 Berichte über angeblich manipulierte Libor-Zinsen an die Öffentlichkeit kamen. Banken wurde vorgeworfen, die Libor-Zinsen zu ihren Gunsten beeinflusst zu haben, so dass diese Zinsen die Bedingungen im Interbankenmarkt nicht mehr glaubwürdig widerspiegeln konnten. Die Berichte füllen bis heute die Schlagzeilen auf der ganzen Welt, teilweise mit den Worten "einer der grössten Skandale in der Finanzmarktgeschichte". Untersuchungen sind v.a. seit 2011 in Gange. Warum der Skandal um den Libor eine so grosse Bedeutung hat und welche Konsequenzen dies bis heute nach sich zieht, wird in dieser Arbeit erläutert.
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